FEUCHT – Mit dem Herbststand am Feuchter Bauernmarkt hat der Verein für Gartenbau und Landespflege Feucht das Thema „Pilze“ der Jahreszeit entsprechend aufgegriffen.
Leider ließ die Trockenheit in den vergangenen Wochen wenig Anschauungsmaterial erwarten. Auch die kleinen Regenmengen der letzten Tage ließen keine Verbesserung zu. Hinzugekommen sind die bereits eintretenden Nachfröste in den letzten Nächten.
Dank der Unterstützung eines Pilzkenners und einiger Stunden intensiver Suche am Vortag im Wald um Feucht herum konnte, den Besuchern des Marktes jedoch ein reichhaltiges Angebot an Pilzen präsentiert werden. Hierbei überwogen die ungenießbaren und giftigen Pilze bei weitem der Menge der gefundenen essbaren Pilze. Ein Steinpilz, einige Maronen, Sandpilze sowie einzelne weitere essbare Pilze schränkten das dargebotene Angebot an essbaren Pilzen stark ein. Fliegenpilz und Knollenblätterpilz waren selbstverständlich Bestandteile der giftigen und ungenießbaren Pilze.
Bereits ab der Marktöffnung entstand ein reger Andrang, mit vielen Fragen und großem Interesse zu den unterschiedlichen Pilzarten am Stand. Viele Besucher erwähnten, dass große Teile des Wissens noch von den Eltern stammte und diese früher regelmäßig zur Pilzsuche in den Wäldern unterwegs waren.
Auswirkung des Klimawandels
Letztlich trägt auch der Klimawandel und damit der Wandel im Wald dazu bei, dass sich die vorhandenen Pilzsorten stark verändern oder auch nicht mehr auffindbar sind. Neue Sorten kommen hinzu, sind aber noch wenig bekannt. „Und was der Bauer nicht kennt, isst er nicht“ – so die Aussage vieler Besucher.
Nachfragen zu den einzelnen Fund- und Standorten der Pilze werden selbstverständlich von den Sammlern nicht weitergegeben. Mit der Bitte, weitere Informationsveranstaltungen zu diesem Thema zu veranstalten, endete der kurzweilige Vormittag.
