ALTDORF - Am Dienstagabend, 23. Juni, hat eine 40-Jährige auf der A3 bei Altdorf unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss einen Unfall verursacht. Sie musste ins Krankenhaus geflogen werden.
Gegen 22 Uhr fuhr eine 40-Jährige mit ihrem Ford auf der Autobahn zwischen Oberölsbach und Altdorf auf der linken Spur. Weil ein vor ihr fahrender Kleintransporter mit Anhänger bemerkte, dass sich die Frau schnell näherte, wich er der Frau aus. Einer davor fahrenden Frau gelang dies laut Polizeibericht nicht mehr rechtzeitig. Sie wollte gerade einen Lastwagen überholen und beschleunigte, um dem herannahenden Ford der 40-Jährigen zu entkommen, was ihr allerdings nicht gelang. Der Ford kollidierte mit dem Heck der 31-Jährigen.
Durch den Zusammenstoß kam der Ford nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam etwa 50 Meter neben der Fahrbahn in einer Wiese auf den Rädern zum Stehen. Das Auto wurde dabei schwer beschädigt. Weil sich die 40-jährige Fahrerin beim Unfall schwere Verletzungen zuzog, wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Kopfklinik nach Erlangen geflogen.
Der VW der 31-Jährigen kam nach dem Zusammenstoß auf der rechten Spur zum Stehen. Die Frau und ihr fünfjähriger Sohn wurden im Nacken- und Rückenbereich verletzt. Der Rettungsdienst brachte beide ins Krankenhaus nach Neumarkt. Der 25-jährige Fahrer des Kleintransporters war nicht in den Verkehrsunfall involviert.
Medikamente und Alkohol konsumiert
Weil die 40-jährige Unfallverursacherin unter dem Einfluss von Medikamenten und Alkohol stand, nahm ihr ein Notarzt noch an der Unfallstelle Blut ab. Laut VPI Feucht befindet sie sich nicht in Lebensgefahr. Sie muss mit einer Anzeige wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen.
Die Feuerwehren aus Berg, Altdorf und Neumarkt kamen zur Absicherung und Reinigung der Unfallstelle. Die Fahrbahn war gegen 0.45 Uhr geräumt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 30.000 Euro.
