SCHWARZENBRUCK – Der Ortsverband der Grünen hat seinen Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl nominiert. Bei der Aufstellungsversammlung wurde Mario Rubel im ersten Wahlgang einstimmig als Bürgermeisterkandidat gewählt.
Mario Rubel (47 Jahre, wohnhaft in Gsteinach) arbeitet als Projektleiter bei BMW und bringt laut einer Pressemitteilung der Grünen langjährige Erfahrung in der Steuerung komplexer Großprojekte mit. In seiner Vorstellungsrede erläuterte Rubel, warum er jetzt doch noch kandidiere: „Es gab persönliche Gründe, die einen vollen Fokus auf eine mögliche Amtsausübung erschwert hätten, die Ampeln standen auf orange und rot. Die Führung der Gemeinde ist aber kein Teilzeitprojekt, sondern benötigt die volle Aufmerksamkeit. Jetzt sind die Gründe entfallen, alle Ampeln stehen auf grün. Jetzt können wir Vollgas geben. Denn das ist es, was Schwarzenbruck dringend braucht – wir können uns keine weiteren Jahre des Stillstands mehr leisten.“
Wichtig sei nun eine verlässliche, transparente und zukunftsorientierte Gemeindepolitik. Mit einem Fokus auf die Stärkung von Familien, nachhaltiges Handeln und eine moderne, lösungsorientierte Verwaltung. „Aus meiner Arbeit weiß ich, wie man Teams führt, Herausforderungen strukturiert angeht und Themen erfolgreich zum Abschluss bringt. Genau diese Fähigkeiten möchte ich für Schwarzenbruck einbringen“, sagte Rubel.
Der Ortsvorsitzende Thomas Stamm gratulierte im Namen des gesamten Ortsverbands: „Mit Mario schicken wir einen starken Bürgermeisterkandidaten ins Rennen – genau das, was Schwarzenbruck braucht.“
„Freue mich, dass er antritt“
Auch Petra Winterstein, Spitzenkandidatin für die Gemeinderatsliste, zeigte sich erfreut über die Entscheidung und hob die vertrauensvolle Zusammenarbeit hervor: „Die Zusammenarbeit mit Mario im Gemeinderat war in den vergangenen Jahren stets konstruktiv, zuverlässig und geprägt von gegenseitigem Respekt. Ich freue mich sehr, dass er nun für das Bürgermeisteramt antritt.“
Glückwünsche erhielt Rubel zudem vom Feuchter Bürgermeisterkandidaten Andreas Sperling, der bei der Aufstellungsversammlung zu Gast war. „Die Kommunen können viel enger zusammenarbeiten und dabei Ressourcen sparen.“ Er freue sich auf eine „starke, grüne interkommunale Zusammenarbeit, von der beide Kommunen profitieren können“.
Kai-Uwe Kuwertz gratulierte ebenfalls und betonte, wie sehr er sich über Rubels Kandidatur freue. Die Zusammenarbeit in der Fraktion habe gezeigt, wie verlässlich, engagiert und lösungsorientiert Rubel arbeite.
Nun sind es vier Kandidaten
Rubel kandidierte bereits 2020 für das Amt des Bürgermeisters, verpasste damals jedoch den Einzug in die Stichwahl. Neben ihm bewerben sich Amtsinhaber Markus Holzammer (FW), Alexander Vitzthum (CSU) und Martin Glienke (SPD) um den Posten als Rathaus-Chef.
