Kooperation

Mittelzentrum Feucht-Schwarzenbruck-Wendelstein will künftig stärker zusammenarbeiten

Wollen künftig stärker zusammenarbeiten (von links): die Bürgermeister Matthias Glienke, Werner Langhans und Harald Danzl.
Wollen künftig stärker zusammenarbeiten (von links): die Bürgermeister Matthias Glienke, Werner Langhans und Harald Danzl. | Foto: Gemeinde Schwarzenbruck2026/10/q84-f483x153-1024x719-1.webp

SCHWARZENBRUCK – Die drei Kommunen Feucht, Schwarzenbruck und Wendelstein wollen das gemeinsame Mittelzentrum wieder stärker mit Leben füllen.

Dazu treffen sich die drei Bürgermeister regelmäßig, um gemeinsame Themen zu beraten, Potenziale auszuloten und konkrete Synergieeffekte für die Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln. „Wir wollen das Mittelzentrum wieder stärker als das nutzen, was es sein kann: eine Plattform, auf der wir uns austauschen, voneinander lernen und gemeinsame Lösungen entwickeln“, lassen die drei Bürgermeister Matthias Glienke, Werner Langhans und Harald Danzl in einer gemeinsamen Pressemitteilung verlauten.

Bei ihrem aktuellen Treffen standen unter anderem Personalfragen und Fördermöglichkeiten im Mittelpunkt. Gerade bei diesen Themen können sich aus dem Austausch zwischen den Kommunen neue Ansätze ergeben. Wo stehen die einzelnen Verwaltungen vor ähnlichen Herausforderungen? Wo können Erfahrungen geteilt werden? Und wo ist es möglich, Aufgaben, Wissen oder Strukturen gemeinsam zu nutzen? Genau diese Fragen sollen künftig regelmäßig auf der Tagesordnung stehen. Ziel ist es, nicht nur über Zusammenarbeit zu sprechen, sondern ganz konkret herauszufinden, wo gemeinsame Lösungen sinnvoll und möglich sind.

Neben den klassischen Verwaltungsthemen kam bei dem Treffen auch ein Thema zur Sprache, das alle drei Kommunen zunehmend beschäftigt: die Frage nach gegenseitiger Rücksichtnahme und Eigenverantwortung im täglichen Zusammenleben. Dabei geht es um viele scheinbar kleine Dinge, die sich im Alltag jedoch summieren: nicht zurückgeschnittene Hecken und Pflanzen, das Ignorieren von Park- und Halteverboten oder unnötige Lärmbelästigungen bis in die späten Abendstunden. „Natürlich kümmern sich die Kommunen um ihre Aufgaben und gehen Hinweisen nach. Aber nicht jedes Problem muss überhaupt erst bei der Verwaltung landen“, so die Bürgermeister.

Denn hinter jeder Kontrolle, jedem Hinweis und jedem kommunalen Einsatz stünden personelle und finanzielle Ressourcen – und damit letztlich auch Steuergelder. Vieles ließe sich vermeiden, wenn jeder im Alltag ein Stück mehr Verantwortung für das eigene Verhalten und für das gemeinsame Umfeld übernimmt. 

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