RÜCKERSDORF – Im Blindeninstitut Rückersdorf leben und lernen mehr als 160 blinde und sehbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche. Es ist speziell auf die Bedürfnisse junger Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung und weiteren komplexen Behinderungen ausgelegt. Wie der Alltag der Kinder vor Ort abläuft, erfuhr Karin Baumüller-Söder bei ihrem Besuch in Rückersdorf.
Von dem Engagement und den umfassenden Fördermöglichkeiten zeigte sich die Unternehmerin und Ehefrau des Ministerpräsidenten laut einer Pressemitteilung der Einrichtung beeindruckt: „Das Blindeninstitut Rückersdorf steht seit Jahrzehnten für hervorragende Arbeit und gelebte Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Sehbehinderungen. Hier gehen Engagement, individuelle Förderung sowie Bildung und Betreuung Hand in Hand. Mit dem geplanten Neubau- und Sanierungsprojekt werden moderne und bedarfsgerechte Rahmenbedingungen geschaffen.“
Institutsleiter Dominic Weufen bedankte sich für die tatkräftige Hilfe aus der Region: „Es ist wunderbar, dass sich Frau Baumüller-Söder für die Kinder und Jugendlichen engagiert und uns verbunden bleiben möchte. Die Unterstützung ist ein wichtiger Baustein für das Blindeninstitut, damit die rund 160 Kinder auch in Zukunft hier gut leben und lernen können.“
In den kommenden Jahren werden auf dem Gelände des Blindeninstituts Rückersdorf neue Häuser gebaut, die die in die Jahre gekommenen Gebäude ersetzen. Mit dem Neubau entsteht ein umfassend barrierefreier und zeitgemäßer Lern- und Lebensort, der unter anderem die gestiegenen Anforderungen an Platz für Rollstühle und Hilfsmittel erfüllen wird. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Herbst nächsten Jahres geplant.
Kritik an den Plänen hatten zuletzt die Architekten Wolfram und Volker Heid aus Fürth geäußert, die Söhne des verstorbenen Bernhard Heid, aus dessen Feder die Pläne für die „Sterne“ – die Bestandsgebäude – stammten.
