HERSBRUCK – Die Stadt Hersbruck erhält 151.600 Euro nach der Bayerischen Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0.
„Unser Ziel ist klar: Gigabit-Internet für jeden Haushalt in Bayern“, so Finanz- und Heimatminister Albert Füracker in einer Pressemeldung. Zwölf Kommunen aus allen sieben Regierungsbezirken erhalten deshalb eine Förderung nach der Bayerischen Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0, darunter als einzige Kommune aus dem Nürnberger Land: Hersbruck. 151.600 Euro bekommt die Stadt.
Aktuell verfügen laut Pressemeldung des bayerischen Finanzinisteriums bayernweit mehr als 99 Prozent der Haushalte über schnelles Internet nach EU-Definition (über 30 Mbit/s). 76 Prozent der Haushalte sind gigabitfähig erschlossen, bei sieben Prozent ist ein entsprechender Anschluss im Bau.
Mit seiner Kofinanzierung zum Bundesprogramm hebt der Freistaat die niedrigen Fördersätze des Bundes (meist 50 Prozent) auf ein höheres Niveau. Mit der damit einhergehenden Senkung des Eigenanteils werde das Bundesprogramm für viele Kommunen oft überhaupt erst finanziell nutzbar. Die Kommunen entscheiden selbst über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens.
