Gesundheitsaktion

Zwei Weltrekorde bei der Gewo-Challenge der Lebenshilfe

Dabei sein und beitragen zum gemeinsamen Ziel, jede und jeder nach seinen Fähigkeiten. Hier bei der Stadion-Runde im Nordic Walking. | Foto: L. Märtl2021/07/gewo-1.jpg

NÜRNBERGER LAND – Sieg auf der ganzen Linie für die Inklusion und die Gesundheit: Mit zwei Weltrekorden ging am Sonntag die 23-tägige Gewo-Challenge der Lebenshilfe Nürnberger Land zu Ende. Der vorläufige Endstand zeigt insgesamt 154 850,33 inklusive Kilometer, davon 48 432,53 gelaufen und 106 417,80 gefahren.

Zudem wurde ein neuer inklusiver Weltrekord beim Abnehmen mit 826,12 kg aufgestellt. Mit dabei waren heuer fast 3000 Teilnahmen aus elf Nationen, darunter 58 Einrichtungen. Der bisherige Weltrekord, aufgestellt im Jahr 2019, lag bei 109 261,76 km – davon 41 878,31 km gelaufen, 67 383,45 km gefahren und 715,80 kg abgenommen.

Das Finale in der Wohnstätte am Bitterbach mit Laufen, Walken und Cycling setzte den fulminanten Schlusspunkt, der bei herrlichem Sommerwetter zu einem fröhlichen Inklusions-Event wurde. Hanne Hauck, Leiterin des Fachbereichs Wohnen und Senioren, sowie Dietmar Meinlschmidt, Leiter der Wohnstätte am Bitterbach, ließen es sich nicht nehmen, aktiv dabei zu sein und mit ihren Anvertrauten in der Gymnasiums-Sport-Arena eine Runde zu drehen.


Nora Sandner, die schon beim weltweit live übertragenen Kick-Off der Challenge in den Räumen der Indoor Cycling Group Nürnberg für Tempo und gute Laune gesorgt hatte, übernahm diese Rolle auch beim Abschluss-Cycling. Auch dieses Mal fanden die gesunden Drinks aus der Smoothie-Bar reißend Absatz, um verbrauchte Energie wieder aufzutanken.

Stolz auf das ganze Team

Coach Anargiros „Giri“ Tsopouridis zeigte sich stolz und zufrieden auf der ganzen Linie, stolz vor allem auf sein Team und die Teilnehmer: „Im Sinne der Inklusion sind wir alle Gewinner und Weltmeister. Alle gehören dazu, keiner ist ausgegrenzt.“ Das habe man nach dem Shutdown erleben dürfen. Man habe es geschafft, wieder eine Verbindung hinaus in die Welt zu schaffen, mit einem gemeinsamen Ziel, jeder nach seinen Möglichkeiten.

„Wir haben mit diesem Ergebnis ein Zeichen gesetzt, dass jeder dabei sein darf“, freut sich „Giri“, dessen Dank den zahlreichen Partnern, Sponsoren, Vereinen und Unterstützern gilt. Stolz sei man vor allem auf die große Community von Menschen mit und ohne Behinderung. Und jetzt heißt es: Nach der Challenge ist vor der Challenge, 2022 folgt die Fortsetzung.

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