Tischtennis

TV 61 Hersbruck strebt auf Meisterschaft zu

Herbert Wendler spielt beim TV Hersbruck eine starke Saison. | Foto: A. Tauber2019/03/3D4Z4756_herbi_04a.jpeg

HERSBRUCK – Die schweren Auswärtspartien beim TSV Katzwang (9:6) und TSV Kornburg (8:8) überstehen die Turner unbesiegt: Die Tischtennisherren des TV Hersbruck nehmen die wohl letzte schwere Hürde auf dem Weg zur Meisterschaft in der Bezirksliga Süd/Ost gegen die Landesligareserve des TSV Winkelhaid mit Bravour (9:4).

Nach einem souveränen Sieg sah es zunächst jedoch erst einmal nicht aus. Erst zum dritten Mal in der Saison führten die Hersbrucker Tischtenniscracks nach den Doppeln nicht. Und als die Spiele von Alex Ertl und Siggi Lontke jeweils in den fünften und entscheidenden Satz gingen, spürten alle im Team, dass es bereits jetzt um die berühmte Wurst ging, wollte man nicht frühzeitig den Anschluss verlieren. „Wir müssen uns in das Spiel reinkämpfen“, forderte Mannschaftsführer Henning Gundelach.

Revanche an Riedel

Und genau das machten Ertl und Lontke. Sie brachten die Turner erstmals mit 3:2 in Führung. Zwar verlor Bernd Wahler sein erstes Einzel gegen den Abwehrstrategen Häberlein, doch Matthias Kayczuck (2), Herbert Wendler, Gundelach und erneut Ertl zeigten sich von ihrer besten Seite und bauten das Hersbrucker Punktekonto beruhigend auf 8:4 aus. Den Schlusspunkt setzte Wahler mit einem klaren Sieg gegen den Materialspezialisten Riedel und revanchierte sich damit für die Niederlage im ersten Einzel.

Mit Respekt fuhren die Turner zum TSV Kornburg, hatten sie doch in der Hinrunde mit großem Kampf gerade noch die Niederlage abwenden können. Und auch im Rückspiel lag das Team um Spitzenspieler Ertl bereits 3:5 zurück, ehe Lontke mit seinem Kampfgeist die Turner mit 6:5 wieder in Führung brachte. Da gegen das starke mittlere Paarkreuz der Kornburger mit dem Ex-Landesligaspieler Stockhausen und dem erst 13-jährigen bayerischen Schüler-Vizemeister Linus Dreykorn kein Kraut gewachsen war, mussten Wendler und Gundelach im hinteren Paarkreuz die Kohlen aus dem Feuer holen; sie sicherten den Hersbruckern das verdiente Remis (8:8).

Drei hoch zwei

Im Duell mit dem TSV Katzwang kam den Turnern unverhofft die Ersatzstellung der Gastgeber zugute. So standen nach den drei gewonnenen Eingangsdoppeln die Zeichen schon auf Sieg, den die Turner souverän nach Hause brachten (9:6).

Im nächsten Spiel gegen den TSV Feucht (22. März, 20.15 Uhr, TV-Halle) kann der TV Hersbruck seine starke Saison bereits vorzeitig mit der Meisterschaft krönen. Ein Sieg reicht zum Titelglück. Weil in den letzten beiden Saisonspielen Lontke urlaubsbedingt fehlen wird, wollen die Turner nichts anbrennen lassen. Der Sekt ist auf jeden Fall schon einmal kalt gestellt.

N-Land Henning Gundelach
Henning Gundelach