Oldtimer im Wettstreit

„Rallye Wiesbaden“ startet am „Speedtreibhaus“

Rudolf Linn (links) geht mit Andy Götz wieder in diesem Porsche 911 Carrera aus dem Jahr 1987 an den Start. | Foto: privat2019/05/20160604_133022.jpeg

HERSBRUCK – Das „Speedtreibhaus“ in Eschenfelden präsentiert Liebhabern alter Rennwagen und automobiler Klassiker am Donnerstag, 9. Mai, mit dem Start der 42. „Internationalen Rallye Wiesbaden“ einmal mehr einen echten Leckerbissen.

Ab 12.30 Uhr gehen hier 45 Teams auf die 1100 Kilometer lange Strecke – darunter mit Rudolf Linn und Andy Götz sowie dem Offenhausener Ehepaar Roland und Vera Wittmann auch wieder zwei Lokalmatadore.

Zwei Länder in drei Tagen über 1100 Kilometer mit Sollzeitprüfungen auf den legendären Strecken der Rallye Wiesbaden in Deutschland und Tschechien warten auf die Teilnehmer. Die wieder vom Wiesbaden Automobilclub in Zusammenarbeit mit dem tschechischen Auto Motoclub Klatovy ausgearbeitete Rallye stellt hohe Anforderungen an Fahrer und Beifahrer. Walter Röhrl sagte einmal: „Diese Rallye ist nichts für Weicheier.“

Auch dieses Mal wartet wieder ein gepflegtes Pils am Ziel der ersten Etappe am Donnerstag in Pilsen auf die Teilnehmer. Spannend wird es am zweiten Tag auf einsamen Strecken durch den Böhmerwald bis zum Tagesziel in Regensburg werden. Am Samstag rollt die Rallye dann durch die südliche Oberpfalz und Franken zum Ziel nach Wiesbaden.

Internationales Feld

Unter den Teilnehmern auf der international besetzten Startliste sind auch wieder Dr. Roland und Vera Wittmann vom AC Hersbruck mit ihrem Mercedes 190 E 2,3 – 16 V, die die Rallye im Vorjahr gewonnen haben und den Wanderpokal verteidigen wollen. Auch Andy Götz und Rudolf Linn, die für das Team Speedtreibhaus starten und im Vorjahr einen viel beachteten Klassensieg feierten, sind erneut mit ihrem Porsche 911 Carrera mit von der Partie.

Die Oldtimer werden am Donnerstag ab 12.30 Uhr am Speedtreibhaus in Eschenfelden auf die anspruchsvolle Reise geschickt. Motorsportfans können vorher die vielen historischen (Renn-)Fahrzeuge bestaunen.

N-Land Oswald Kipfer
Oswald Kipfer