Quintett startet Aufholjagd

Sammelten in Schongau wertvolle Zähler gegen den Abstieg: Andreas Maier, Theo Müller Philipps Sohn, Thomas Oberleiter, Julian Hegel und Michael Kraus (v. links) von der Regionalligamannschaft des Tri-Teams Frankenalb. | Foto: privat2019/08/IMG_20190721_125041_polarr_1.jpeg

SCHONGAU/HOF – Die Triathleten des Tri-Teams Frankenalb wehren sich gegen den drohenden Abstieg aus der Regionalliga: Beim Liga-Wettkampf in Schongau sammelten sie wertvolle Zähler und verkürzten den Abstand auf die sicheren Plätze. Die „Zweite“ musste dagegen beim Landesliga-Wettkampftag in Hof einen herben Ausfall hinnehmen.

Beide Mannschaften mussten ein Rennen über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen) absolvieren. Bei der Landesliga war Windschattenfahren verboten. In der Regionalliga aber durfte als Wertung zur Bayerischen Meisterschaft der Elite der Windschatten genutzt werden.

Das Landesligateam bildeten Maximilian Bauer, Alexander Heinhold und Josef Schöberl. In Hof wurde im Untreusee geschwommen. Dort unterbricht ein kurzer Landgang den Rhythmus. Die Radstrecke führte auf zwei Runden durchs Umland, bevor ebenfalls zwei Runden um den Untreusee gelaufen werden mussten.

Heftiger Schlag ins Gesicht

Hier lieferten Routinier Schöberl, der bei dieser Veranstaltung schon häufig gestartet ist, und Bauer mit dem 21. und 39. Rang starke Einzelergebnisse ab. Diese wurden allerdings durch den Ausfall von Heinhold getrübt, der im Wasser einen heftigen Schlag ins Gesicht einstecken und das Rennen vorzeitig beenden musste. Durch den Wertungsmodus musste sich das Team deshalb mit dem 14. und letzten Platz geschlagen geben.

Die erste Mannschaft trat in Schongau in der gleichen Besetzung wie zuletzt in Trebgast an – mit Julian Hegel, Michael Kraus, Andreas Maier, Theo Müller Philipps Sohn und Thomas Oberleiter. Die Bedingungen auf dem ohnehin schon anspruchsvollen Kurs waren alles andere als optimal. Der Lech hatte an diesem Tag nur knappe 17 Grad Wassertemperatur. Immer wieder einsetzende Regenschauer erforderten extreme Radkontrolle in den zackigen Kurven im Wohngebiet und auf dem Kopfsteinpflaster der Altstadt.

Kampf mit dem Wasser

Die Athleten hatten merklich mit dem kalten Wasser zu kämpfen. Durch einen schnellen Wechsel schloss Maier nach dem Schwimmen zu Hegel auf und ging mit ihm zusammen auf die Radstrecke. Beide können die Fahrweise des jeweils anderen nahezu blind einschätzen. Sie ergänzten sich so perfekt – Hegel baute an den Steigungen, Maier in der Ebene extremen Druck auf.

So sammelte das Tri-Team-Duo vorausfahrende Gruppen einfach ein und übernahm lange die Tempoarbeit. Nach einer kurzen Taktikabsprache entschlossen sie sich, Kräfte für die Laufstrecke zu sparen. Kraus schloss sich einer Gruppe etwas weiter zurück an, Müller Philipps Sohn und Oberleiter fuhren in einer noch etwas dahinter platzierten Gruppe.

Kein Zeit für Sightseeing

Der Laufkurs durch die malerische Altstadt Schongaus ließ den Athleten keine Zeit sich umzusehen. Stufen, wechselnde Untergründe und kurze Steigungen kostete die letzten Körner. Mit Kampfgeist und langen Schritten schüttelten Maier und Hegel ihre rund 15 Mann starke Radgruppe ab und liefen bis in die vorderen Ränge.

Maier kämpfte sich schließlich bis auf Platz 14 vor, Hegel auf Rang 19. Kraus kam auf Platz 46 ins Ziel, Oberleiter auf 62 und Müller Philipps Sohn auf 63. In der Mannschaftswertung belegte das Tri-Team damit Rang zehn, sicherte sich wichtige Punkte und verkürzte den Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz auf Schlagdistanz.

Der Kampf um den Klassenerhalt entscheidet sich dann beim Mannschaftssprint am 17. August in Beilngries. Die Landesliga startet am 3. August auf der Sprintdistanz in Kitzingen.

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