Jackson Ruziski muss gehen

Alles auf Anfang

Ist ab dem Sommer der starke Mann beim TSV: Neu-Trainer Michael Lauth. | Foto: Zink2020/01/Burgthann-TSV-Neu-Trainer-Michael-Lauth-scaled.jpg

Burgthann – Trainer Jackson Ruziski muss beim TSV Burgthann nach der Saison gehen. Sein Nachfolger steht bereits fest.

In der A-Klasse Nord Ost wird es zur neuen Saison 2020/2021 einen Trainerwechsel geben. Wie der TSV Burgthann bekannt gibt, wird Coach Jackson Ruziski sein Amt zum Ende der Spielzeit niederlegen. Der 40-Jährige war zur Saison 2018/2019 vom Bayernligisten TSV Kornburg zum TSV Burgthann gewechselt und verpasste in seinem ersten Jahr den Kreisklassen-Aufstieg knapp in der Relegation gegen die DJK Weinsfeld (0:2). Aktuell rangiert der TSV auf Rang vier, hat fünf Zähler Rückstand auf Relegationsplatz zwei (FC Wendelstein II), allerdings auch schon zwei Spiele mehr bestritten als die Konkurrenz. Ruziski, der sich in Burgthann sehr wohl fühlt, ist enttäuscht: „Es ist die Entscheidung der Abteilungsleitung, das muss ich so akzeptieren. Ich werde weiterhin alles für die Mannschaft tun, denn mir ist ein fairer Umgang auch in der Zukunft wichtig.

Sorgen, die Spannung innerhalb der Mannschaft könnte ob seines feststehenden Weggangs nachlassen, hat er nicht. „Wir wollen so viele Punkte wie möglich holen und schauen, was noch möglich ist. Wenn alle Spieler fit sind, haben wir eine gute Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielen kann“, ist der Burgthanner Trainer von seiner Arbeit und der Mannschaft gleichermaßen überzeugt.

Kein böses Blut

Auch wenn der Abschied nicht einvernehmlich verläuft: Böses Blut gibt es an der Mimberger Straße nicht, wie Abteilungsleiter Matthias Görz versichert: „Jackson Ruziski ist ein hoch kompetenter Trainer und wir freuen uns, die laufende Saison gemeinsam zu beenden. Für die Zukunft wünschen wir Jackson natürlich alles erdenklich Gute.“

Ruziskis Nachfolger steht bereits fest: Ab dem Sommer wird mit Michael Lauth ein erfahrener Trainer das Amt in Burgthann übernehmen. In den vergangenen Jahren stand Lauth bereits beim TSV Roßtal, dem FC Stein, dem SV Burggrafenhof und der SG Nürnberg Fürth 1883 in der Verantwortung. Zuletzt trainerte der frühere Torhüter den Kreisklassisten FC 1920 Heilsbronn. Dort wurde Laut nach nur drei Siegen in 13 Saisonspielen Mitte Dezember 2019 entlassen.

Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Anfang an hervorragend. Der hier zu bestreitende Weg reizt mich. Unser Ziel ist es, in erster Linie die eigenen Leute weiter zu verbessern und junge Spieler in die Mannschaft zu integrieren. Für mich persönlich ist es ein komplett neues Umfeld, auf das ich mich freue“, blickt der 40-Jährige auf seine neue Aufgabe voraus. Künftig kann Lauth auf die Unterstützung von Jörg Günther als Betreuer und Jürgen Müller als Spielleiter bauen. Druck, kurzfristigen Erfolg vorweisen zu müssen, hat er nicht. „Michael soll hier in Ruhe und ohne Druck arbeiten. Wir streben eine langfristige Zusammenarbeit an“, sagt Abteilungsleiter Görz über die Verpflichtung des neuen Cheftrainers.

Nicht nur an der Seitenlinie, auch innerhalb des Teams wird es zur neuen Saison einen Umbruch geben. Die TSV-Philosophie lautet: Zurück zu den Wurzeln. Anstatt auf auswärtige Spieler zu setzen, will der TSV künftig wieder vermehrt auf junge, einheimische Spieler setzen. Externen Neuzugängen wolle man sich nicht verschließen, jedoch müssten diese zum Verein und den Zielvorgaben passen, wie Görz betont.

N-Land Daniel Frasch
Daniel Frasch