Tischtennis

Abstieg für TV 61 Hersbruck sehr wahrscheinlich

Das Spitzendoppel des TV 61 Hersbruck – Alexander Ertl (rechts) und Henning Gundelach – ist in der Rückrunde noch ungeschlagen. Mit dem Sieg im Schlussdoppel sicherten die beiden das Remis bei der SpVgg Effeltrich III – allerdings heuer der einzige Punktgewinn der Turner. | Foto: A. Tauber2020/03/3D4Z4439-alex-henning.jpg

HERSBRUCK – Nach dem schmerzlichen Abgang von Matthias Kaycuck zur Rückrunde durfte für die Turner nichts mehr schiefgehen, wenn der Klassenerhalt in der Bezirksoberliga noch gelingen sollte.

Doch die wichtigen Spiele gegen die SpVgg. Jahn Forchheim (2:9) und beim TSV Frauenaurach (4:9) gingen enttäuschend deutlich verloren – der erhoffte Anschluss zum rettenden Platz acht blieb aus. Dass es auch besser gehen kann, zeigte das unverhoffte Remis bei der SpVgg Effeltrich III oder die knappe Niederlage gegen den Tabellenzweiten SpVgg Heroldsbach (6:9). Mit sieben Punkten Rückstand zum Relegationsplatz bei noch vier ausstehenden Spielen kommen aber selbst die kühnsten Optimisten ins Grübeln – der rettende Strohhalm für den Klassenverbleib ist äußerst brüchig.

Zu oft Ersatz gefragt

Denn in der Eliteliga des Bezirks bedarf es einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der jeder sein Leistungsvermögen möglichst ausschöpft. Das gelingt zu häufig nicht, und zudem sind immer wieder Ersatzstellungen erforderlich, so dass ein bis zwei Spieler in das nächste Paarkreuz aufrücken müssen.

Die Ersatzspieler selbst genießen ihre Außenseiterrolle und überraschten schon das eine oder andere Mal: So wuchs Hans-Jürgen Balasus über sich hinaus, als er seinen Kontrahenten vom Post SV Nürnberg mit seiner Angriffswucht schier zur Verzweiflung brachte und reüssierte (Mannschafts-Endstand jedoch 5:9); und Peter Kunert war mit seinen zwei Einzelerfolgen bei der SpVgg. Effeltrich III maßgeblich am Punktgewinn beteiligt (8:8).

Dort gewann auch Victor Vogel, der für Kaycuck in die Mannschaft nachrückte, seine ersten beiden Spiele in der Bezirksoberliga und weiß nun um seine Stärken, denn seitdem ist Vogel ungeschlagen – so auch zuletzt bei seinen zwei Erfolgen daheim gegen die SpVgg Heroldsbach/Thurn, als die Turner durch weitere Siege von Alexander Ertl/Henning Gundelach, Ertl (2) und Gundelach gegen den Tabellenzweiten gut mithielten, schließlich aber doch leer ausgingen (6:9).

Rote Laterne soll weg

Als nächstes steht das Auswärtsspiel beim Tischtennisclub Neunkirchen am Brand an sowie das Heimspiel gegen die CVJM Erlangen (Freitag, 20. März, 20.15 Uhr, TV-Turnhalle).

Nachdem beim TV Hersbruck mit 4:24 Punkten inzwischen die Rote Laterne des Tabellenletzten brennt, sollen aus diesen zwei Spielen möglichst zwei Punkte her, um wenigstens das Minimalziel zu erreichen: in der Tabelle wieder am Rangneunten TSV Frauenaurach vorbeiziehen und nicht Letzter werden.

N-Land Henning Gundelach
Henning Gundelach