Prozess gegen Diepersdorferin

Susanne G. vor Gericht

Symbolbild | Foto: recht_schoen - Fotolia2018/04/AdobeStock_23385960.jpg

MÜNCHEN/DIEPERSDORF – Gestern hat das Oberlandesgericht München die Anklage des Generalbundesanwalts gegen die „Neonazi-Heilpraktikerin“ Susanne G. aus Diepersdorf zugelassen. Ihr wird vorgeworfen, einen Brandanschlag geplant zu haben.

Der Prozess gegen die 55-Jährige unter anderem wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat soll am Donnerstag, 29. April, beginnen. Vorgesehen sind 21 Verhandlungstage, wie das Oberlandesgericht mitteilte. Ein Urteil könnte erst im August fallen.

Susanne G. war im September in Fürth festgenommen worden, sie sitzt seither in Untersuchungshaft (die Pegnitz-Zeitung berichtete). Bereits im Frühjahr 2020 soll die Diepersdorferin Drohschreiben unter anderem an die Röthenbacher Moscheegemeinde und Landrat Armin Kroder verfasst haben. Nach einer Hausdurchsuchung im März entwickelte sie laut Bundesanwaltschaft konkrete Anschlagspläne. Bei der Festnahme fand die Polizei unter anderem Materialien zum Bau von Brandsätzen.

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