Gegen ICE-Werk

SPD Feucht protestierte in Berlin vor der DB-Zentrale

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FEUCHT – Vorstandsmitglieder der Feuchter SPD haben vor der Zentrale der Deutschen Bahn in Berlin protestiert.

An der Rezeption am Potsdamer Platz übergab Inge Jabs einen Brief für den Vorstandsvorsitzenden Dr. Richard Lutz und zwei seiner Vorstandskollegen. In diesem von ihr unterzeichneten Schreiben wird der DB entgegenhalten, dass sie mit der Planung des ICE-Werks einen klaren Konflikt mit dem Schutz der Natur (Flora und Fauna) und dem Klimaschutz heraufbeschwöre.

So wünschenswert das Ziel der Bahn ist, die Zahl der Bahnbenutzer besonders im Fernverkehr zu steigern, so fragwürdig sei es, dafür im Raum Nürnberg eine Fläche von circa 45 Hektar Wald zu roden.

Eine Mobilitätswende auf Kosten des Bannwalds sei keine „grüne Verkehrswende“ und verfehle ihr ökologisches Ziel. Daher fordert die SPD die Bahn auf, ihren Antrag im Raumordnungsverfahren zurückzuziehen und stattdessen Flächen zu prüfen, bei denen die massiven Beeinträchtigungen der Natur und des Klimaschutzes vermieden werden.

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