Die Freude überwiegt

Ralph Edelhäußer: „Klare Tendenz“

Freude bei Ralph Edelhäußer. | Foto: Carola Scherbel2021/09/Edelhausser-scaled.jpg

NÜRNBERGER LAND – Gut ist die Stimmung bei Ralph Edelhäußer, dem Direktkandidaten der CSU kurz vor 19 Uhr. 36 von 261 Wahllokalen sind zu diesem Zeitpunkt ausgezählt. Edelhäußer liegt bei den Erststimmen mit 33,51 Prozent vorne. SPD-Konkurrent Jan Plobner folgt mit 17,51 Prozent. „Das ist eine klare Tendenz“, freut sich Edelhäußer am Telefon. Er selbst war erst gegen 17.30 Uhr wählen.

Den Abend verbringt Edelhäußer zunächst in Roth, wo er seit 2011 Bürgermeister ist. Im Sportlerheim sitzen sie zusammen und verfolgen live die Ergebnisse.

Stimmung leicht getrübt

Dass die CDU/CSU mit Kanzlerkandidat Armin Laschet zu diesem Zeitpunkt gerade einmal bei 24 Prozent liegt, trübt die gute Stimmung etwas. „Unser Anspruch als Volkspartei sind keine 24 Prozent“, meint Edelhäußer dazu.

Er sieht in Berlin schwierige Koalitionsverhandlungen vor der Tür stehen. Zu seiner Wunschkoalition mag er sich jedoch erst einmal nicht äußern.

Zu seiner Rolle als künftiger Bundestagsabgeordneter in Berlin schon: „Ich bin erstmal Lehrling da oben“, gibt er sich bescheiden. Gegen 20 Uhr will Edelhäußer dann nach Lauf fahren und die weiteren Hochrechnungen im Wollner-Saal verfolgen.

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