Konfirmationen bei Eiseskälte

Bibbern auf dem Weg in die Kirche

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NÜRNBERGER LAND — „Vom Winde verweht“ waren die vielen Konfirmationen im PZ-Gebiet am kältesten Palmsonntag der letzten Jahre. Und so wurde der Einzug in die Kirche vor allem für die Mädchen in ihren teils recht luftigen Kleidchen zu einer echten Herausforderung.

Das traf besonders auf die 17 Konfirmanden von Sankt Helena (Bild unten) zu, denn sie hatten den weitesten Weg. Die sechs Mädchen und elf Jungen zogen, unter musikalischer Begleitung des Posaunenchors, bei Temperaturen um minus vier Grad und scharfem Ostwind vom Pfarrheim in Großengsee bis in die Nachbarortschaft Sankt Helena. Pfarrerin Susanne Thurn stellte den Gottesdienst unter das Motto „Durst nach Leben“. In ihrer Pedigt machte sie auch deutlich, dass vieles im Leben nicht selbst bestimmt werden kann. Aber die Entscheidung, ob jemand mit oder ohne Gott leben möchte, könne sehr wohl jeder selbst treffen. Ganz besonders freute sich die Pfarrerin, dass bei dieser Konfirmation erstmals die neu gegründete Jugendband mitwirkte.

In Rückersdorf (Foto oben) feierten 15 Mädchen und 15 Jungen Konfirmation. Dieser ging am Samstag ein Beicht- und Abendmahlsgottesdienst voraus, die Konfirmation selbst wurde dann am Sonntag in zwei direkt aufeinanderfolgenden Gottesdiensten gefeiert. Pfarrerin z.A. Daniela Küster aus Laufamholz hatte gemeinsam mit Jugendleiterin Corinna Ullmann den Konfirmandenkurs nach dem Weggang von Pfarrer Tauber begleitet. Sie predigte über die Jahreslosung aus Hebräer 13,14: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

Fotos von den anderen Palmsonntags-Konfirmationen am Montag in der Printausgabe der PZ.

Fotos: Kohl; Schuster

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