Die Gemeinde Neunkirchen passt die Hundesteuer an.

Künftig kostet jeder Vierbeiner gleich viel

Wer mehr als einen Hund hat, zahlt in Neunkirchen künftig weniger Geld als bisher (Symbolfoto). | Foto: Kirchmayer2019/11/DSC6385.jpg

Neunkirchen – Die Gemeinde Neunkirchen passt zum 1. Januar 2020 ihre Hundesteuer an. Künftig kostet jeder Hund 50 Euro im Jahr.

Die bisherige Regelung ist 25 Jahre alt. Für den ersten Hund pro Haushalt zahlte man 30 Euro, für den zweiten 80 und für den dritten sowie jeden weiteren Hund 100 Euro.

Staffelung unsinnig

Im Gemeinderat am Mittwoch­abend­ gab es einen breiten Konsens, dass diese Staffelung unsinnig sei und es an der Zeit sei, die Kosten anzuheben. Diskutiert wurde vor allem darüber, ob jeder Hund künftig 50 oder 60 Euro kosten sollte.

Letztlich entschied sich die Mehrheit für den ersten Fall. Davon profitieren also alle, die zwei oder mehr Hunde haben: Für zwei Vierbeiner zahlt man ab Januar 100 statt 110 Euro, für drei 150 statt 210.

Rund 3000 Euro mehr

Kämmerer Matthias Hiesinger betonte gegenüber der Pegnitz-Zeitung, dass die Verwaltung von der neuen, vereinfachten Regelung profitiert, weil sie weniger Aufwand macht. Da die meisten Neunkirchener nur einen Hund besitzen, sorgt die neue Regelung auch für etwas mehr Steuereinnahmen.

Zuletzt flossen rund 10 700 Euro in die Gemeindekasse, künftig dürften es etwa 3000 Euro mehr sein. Für Hundebesitzer sei die Hundesteuer nur ein geringer Teil der Kosten, die durch den Vierbeiner entstünden, so Hiesinger. Tierarztbesuche oder das Futter seien deutlich teurer.

N-Land Andreas Kirchmayer
Andreas Kirchmayer