Vorschau 5. Spieltag Kreisklasse 4

Raus aus der Mini-Krise

FSV Weißenbrunn FC Hersbruck II
Der FSV Weißenbrunn (hier eine Szene aus dem Spitzenspiel gegen FC Hersbruck II) sucht derzeit nach seiner Form. | Foto: Keilholz2019/08/M.Kirner-FCH2-01225-1.jpg

LEINBURG – Zum Abschluss der „Englischen Woche“ ist der TV Leinburg Gastgeber des TSV Lauf, während die beiden anderen Moritzberg-Teams reisen müssen. Die Diepersdorfer Reservisten gastieren beim SV Neuhaus, während der FSV Weißenbrunn im vierten Auswärtsspiel in Folge bei der SpVgg Weigendorf/Hartmannshof (in Hartmannshof) gefordert ist.

Beim TV Leinburg ist nach der Derbypleite in Diepersdorf gegen den TSV Lauf Rehabilitation angesagt. Gegen den Tabellennachbarn, dessen „Englische Woche“ mit zwei Siegen ausgesprochen erfolgreich verlaufen ist, wird die Opcin-Elf allerdings ein anderes Gesicht zeigen müssen als am vergangenen Donnerstag-Abend bei der ersten Saisonpleite.

Bis auf Tobias Weiß, der sich in Diepersdorf in der Nachspielzeit die Rote Karte eingehandelt hat, haben die Derby-Verlierer die Chance, sich gegen den TSV Lauf zu rehabilitieren.

Stimmung hat sich gedreht

Bei der Reserve der SpVgg Diepersdorf hat sich die Stimmungslage nach dem verdienten Derbysieg, der selbst von Gegner Leinburg neidlos anerkannt worden ist, und den ersten drei Punkten verständlicherweise aufgehellt. Spielertrainer Frank Fahsl attestierte seiner Elf gegen die Opcin-Elf eine gute kämpferische und taktische Leistung, was Mut gibt für die kommenden Aufgaben.

Und da wartet als Nächstes der SV Neuhaus, der sich in drei seiner bisherigen vier Spielen mit dem Gegner – zuletzt gab es ein 2:2 gegen die SpVgg Weigendorf/Hartmannshof – die Punkte geteilt hat. Fahsl: „Wir wollen die Euphorie des Derbysieges mit nach Neuhaus nehmen und von dort was mit nach Hause bringen“.

Pistori: „Haben verdient verloren“

Der FSV Weißenbrunn hat nur vier Tage gebraucht, um den guten Eindruck der ersten beiden Partien zu verspielen. Spielertrainer Frank Pistori vermisste bei der 2:3-Pleite in Schnaittach Einsatz und Siegeswillen. Pistori: „Wir haben nicht gefightet und deshalb auch verdient verloren“. Dabei schien zunächst alles im Sinne des FSV zu laufen. Alexander Weiß (16.) und Ricardo Scharrer per Elfmeter brachten ihre Farben bis zur 31. Minute mit 2:0 in Führung.

Eine zweikampf- und laufschwache Weißenbrunner Elf ermöglichte dem Tabellenletzten in den Schlussminuten der ersten Halbzeit jedoch den Gleichstand und kurz vor Schluss sogar den 3:2-Siegtreffer. Zu diesem Zeitpunkt war der FSV nur noch zu zehnt, nachdem sich Maximilian Reznizek kurz zuvor die Gelb-Rote Karte eingehandelt hatte.

Aufwind in Englischer Woche

Durch die Pleite, die Erinnerungen an die Niederlage vor fast genau einem Jahr bei Schwaig II weckt, ist der FSV auf Rang neun abgerutscht. Als nächstes steht das Gastspiel bei der SpVgg Weigendorf/Hartmannshof auf dem Plan.

Die Kombi-Elf aus dem Osten des Fußballkreises ist mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet, hat zuletzt aber aufsteigende Form gezeigt und in den ersten beiden Partien der „Englischen Woche“ vier Zähler verbucht. Auf dem engen Sportplatz in Hartmannshof sind jedenfalls eine andere Motivation und ein anderer Wille gefordert, um zu bestehen.

Pistori: „Wir sind unserem Selbstverständnis, eine Spitzenmannschaft zu sein, bisher nicht gerecht geworden“, hofft darauf, dass seine Elf schnell wieder in die Spur findet und morgen ein anderes Gesicht zeigt. Seine Hoffnungen setzt Pistori dabei nicht zuletzt vor allem auf das Duo Chris Haberstumpf und Christian Schorr, die beide urlaubsbedingt in Schnaittach gefehlt haben.

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