Kommunalwahl 2020

Gerhard Pfeiffer tritt für SPD in Leinburg an

SPD-Bürgermeisterkandidat für Leinburg, Gerhard Pfeiffer, und Gemeinderätin Sabine Sass. | Foto: privat2019/10/Leinburg-Gerhard-Pfeiffer.jpg

LEINBRUG – Die SPD Leinburg hat einstimmig Gerhard Pfeiffer zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 nominiert.

Vor der Wahl stellte Gerhard Pfeiffer sich und seinen Werdegang, aber auch seine Ziele für die nächsten sechs Jahre vor.

Er wurde vor 54 Jahren in Altdorf geboren und wuchs auf dem elterlichen Hof in Gersdorf auf. Er ging in Weißenbrunn und Altdorf zur Schule und absolvierte nach dem Abitur eine Lehre als Versicherungskaufmann, stellte dann aber recht schnell fest, dass er andere Interessen hatte. Als einschneidendes Erlebnis in seiner Vita beschreibt er das Reaktorunglück in Tschernobyl, in dessen Folge er sich entschied, Umwelt- und Bioverfahrenstechnik zu studieren.

Nach dem Studium verschlug es ihn zunächst nach Emmerich an die niederländische Grenze, er verlor aber insbesondere den privaten Kontakt zu Leinburg nie und kehrte nach einigen Jahren nach Bayern zurück. Pfeiffer ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Leinburg. Er ist Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens in Selbitz bei Hof.

Akzete für Umwelt und Klima

Politisch möchte er sich in der Gemeinde für Umwelt und Klima stark machen. Nicht erst seit seinem Studium treibt ihn die Frage um, wie wir unseren Planeten schützen können. In der Gemeinde sei das Engagement in Umweltfragen längst nicht so ausgeprägt, wie er es sich wünschen würde.

Hier möchte Pfeiffer Akzente sowohl bei der Energieerzeugung – vor allem mit PV-Anlagen und neuen Technologien – wie auch bei der Dämmung kommunaler Gebäude setzen. Außerdem gelte es, die Qualität der Trinkwasserversorgung zu sichern, ein Bereich mit dem Gerhard Pfeiffer seit Jahrzehnten auch beruflich befasst ist. Er würde somit großen Sachverstand ins Rathaus bringen, heißt es in einer Pressemeldung der Partei.

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