Frauen und Männer gleich auf

SPD/FBB Henfenfeld stellt Liste für die Gemeinderatswahl vor

Die Aufnahme zeigt die zwölf Kandidaten und zwei Vertreter von SPD/FBB Henfenfeld.
Die Aufnahme zeigt die zwölf Kandidaten und zwei Vertreter von SPD/FBB Henfenfeld. | Foto: Frank Feder2025/12/Die_Aufnahme_zeigt_die_zwoelf_Kandidaten_und_zwei_V.jpg

HENFENFELD – Die SPD/FBB Henfenfeld hat im Rahmen einer gut besuchten Nominierungsveranstaltung ihre Liste für die Gemeinderatswahl 2026 vorgestellt und darüber abgestimmt. Besonderes Merkmal dabei: Der Wahlvorschlag präsentiert je sechs Frauen und Männer.

Bevor die Wahl durchgeführt wurde, war es erforderlich, dass die Mitglieder der SPD und die Unterstützer des FBB (Freier Bürgerblock) in getrennten Räumen über einen gemeinsamen Wahlvorschlag abstimmten. Dies erfolgte einstimmig. Versammlungsleiter Frank Feder hob laut der gemeinsamen Pressemeldung hervor, dass sich alle sechs aktuellen SPD/FBB-Gemeinderäte wieder zur Wahl stellen. Das zeuge von guter Zusammenarbeit, Teamgeist und Engagement für die eigene Gemeinde. Darüber hinaus sei es gelungen, ein ausgewogenes und motiviertes Team zu nominieren, das die gesamte Vielfalt der Gemeinde abbildet. „Wir hätten nix dagegen, wenn im neuen Gemeinderat mehr als zwei Frauen (wie bislang) ein Mandat in unserer Fraktion erringen würden.“ Schließlich bestehe die Bevölkerung aus je rund 50 Prozent Frauen und Männern.

Gemeinsame Wahlkampfveranstaltung mit CSU/FWG in Henfenfeld?

Nachdem Feder den Kandidatinnen und Kandidaten die Gelegenheit gab, sich kurz vorzustellen, wurde im Anschluss die Bewerberliste in der abgestimmten Reihung präsentiert und in geheimer Wahl einstimmig angenommen: 1. Anette Gundelach, 2. Christian Sauer, 3. Anne-Kathrin Preiß, 4. Jonathan Wrensch, 5. Florian Hader, 6. Ralph Rinck, 7. Carola Stöhr, 8. Bernd Matejat, 9. Heidi Kratzer, 10. Cornelia Ostertag, 11. Maria Deinzer, 12. Peter Hader. Als Ersatzkandidaten wurden Heribert Meier, Ursula Hummer, Lothar Kerschbaumer und Reinhold Heinrich vorgeschlagen und in geheimer Wahl bestätigt.

Abschließend wurden noch die weiteren Aktivitäten bis zum Wahltag angesprochen. Einen Vorschlag der besonderen Art unterbreitete der SPD/FBB-Fraktionssprecher Peter Hader: Er richtete die Frage in die Runde, was sie von einer gemeinsamen Kandidatenvorstellung mit den Mitbewerbern der CSU/FWG halte – auch um der Parteien-Verdrossenheit ein Stück entgegen zu wirken.

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