Wahl 2021 – die Kandidaten

Klaus Norgall, AfD

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NÜRNBERGER LAND — Am Sonntag, 26. September, ist Bundestagswahl. Wir stellen in dieser Woche alle Kandidaten vor, die sich im Wahlkreis Roth/Nürnberger Land um das Direktmandat bewerben.

Persönliches

Ich bin 67 Jahre alt, verheiratet, habe fünf Kinder und wohne in Feucht. Seit 2020 bin ich Kreisrat im Nürnberger Land. Ich war 12 Jahre Zeitsoldat, danach im höheren technischen Dienst beim Verteidigungsministerium und später beim Fernmeldeamt in Nürnberg tätig. Privat bildete ich mich in Philosophie, Politikwissenschaft und Psychologie weiter. In der AfD bin ich seit drei Jahren Kreisvorsitzender und Beisitzer im Bezirksvorstand. Ich will mich dafür einsetzen, Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung Wirklichkeit werden zu lassen.

Fünf Fragen an die Bewerber

1. Welche politischen Antworten haben Sie auf den Klimawandel?
Die AfD begrüßt Bemühungen, Ressourcen zu schonen, mit ihnen sparsam umzugehen. Fossile Energieträger sind nur begrenzt verfügbar. Nicht mehr nehmen als nötig, das führt zu geringeren CO2-Emissionen. Die Fixierung auf ein nationales und europäisches Null-Emissions-Ziel hat keine Aussicht, den angestrebten Zweck zu erreichen.

2. Wie wägen sie beim Thema Corona zwischen Freiheit und Gesundheitsschutz ab?
Das Risiko infolge einer Infektion mit dem Virus zu sterben, ist relativ gering. Die Corona-Maßnahmen sind überzogen und schaden insgesamt mehr als sie nutzen. Die Spät- und Langfristschäden der Einschränkungen werden billigend in Kauf genommen. Eine direkte oder versteckte Impfpflicht lehne ich ab.

3. Wie kann Ihrer Meinung nach Deutschland den digitalen Rückstand aufholen?
Ich persönlich verspüre keinen Rückstand. Computer, DSL, alles da. Eher ist vermutlich der menschliche Geist nicht mitgewachsen und in Relation dazu in den Rückstand geraten. Insofern wäre zu fragen, ob es wirklich so notwendig sein soll, sich und andere noch weiter unter Druck zu setzen mit Funktionserweiterung, die verzichtbar sind und nur Ressourcen verschwenden.

4. Was wollen Sie in den nächsten vier Jahren besser machen?
Bisher war ich nicht Mitglied des Bundestages. In einer AfD-Fraktion würde ich mein fachliches Engagement in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, bei der Technikfolgenabschätzung und in der Befassung mit globalen Risiken sehen.

5. Welche Projekte wollen Sie konkret für den Landkreis Nürnberger Land anpacken?
Als erstes würde ich ein Wahlkreisbüro eröffnen, um Kontakt mit Bürgern zu pflegen und mich ihren Problemen anzunehmen. Der Ausbau des Schienenverkehrs insbesondere im Oberen Pegnitztal bedarf besonderer Beachtung.

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