Landkreis hält sich bedeckt

Impfzentrum: nichts Neues

„Büros zu vermieten“ steht auf einem Werbebanner, das von der Sulzbacher Straße (ganz rechts im Bild ist die Straße in Richtung Lauf zu sehen) gut zu erkennen ist. Nächster Mieter dieser Röthenbacher Halle wird voraussichtlich der Landkreis Nürnberger Land, der dort sein Corona-Impfzentrum unterbringen möchte. | Foto: Kirchmayer2020/12/Impfzentrum-Lauer-Rothenbach-2-kir-scaled.jpg

RÖTHENBACH — Das Impfzentrum für den Landkreis Erlangen-Höchstadt entsteht in einem früheren Sportgeschäft, Altmühlfranken nutzt ein ehemaliges Einkaufszentrum, in Forchheim läuft der Umbau eines Schülerwohnheims. Dort sollen vier Ärzte, sieben medizinische Fachangestellte und sieben Verwaltungskräfte arbeiten. Und im Nürnberger Land? Einen Vertrag für die Nutzung einer Immobilie hat das Landratsamt nach Angaben einer Sprecherin am Mittwoch noch nicht unterzeichnet.

„Die Verhandlungen laufen gut“, so Iris Bitzigeio von der Pressestelle der Behörde. Die Pegnitz-Zeitung hat bereits vergangene Woche darüber berichtet, dass der Landkreis ein Auge auf eine ehemalige Firmenhalle in Röthenbach geworfen hat. Sie sei „der Favorit“, aber auch andere Objekte seien noch in der Auswahl.

So lange kein Vertrag unterzeichnet sei, könne man keine weiteren Auskünfte geben, hieß es gestern vom Landratsamt.


Die Vorgabe der Staatsregierung war, dass die von den Landkreisen betriebenen Impfzentren am 15. Dezember dieses Jahres startklar sein sollen – also am Dienstag nächster Woche. Die Behördensprecherin zeigte sich zuversichtlich, dass der Landkreis dies schafft.

Zumindest vergangene Woche war aber noch unklar, wer in dem Zentrum überhaupt arbeiten soll. Der Landkreis war zu diesem Zeitpunkt in Gesprächen mit dem Roten Kreuz und dem Arbeiter-Samariter-Bund, aber auch mit der Kassenärztlichen Vereinigung.

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