Kirchweih im Laufer Stadtteil

Heuchling feiert noch bis heute

Die Heuchlinger Kirwaboum stemmten vor dem Zelt einen beachtlichen Kirchweihbaum in die Höhe. | Foto: Jahn2019/08/kirchweih-heuchling-baumaustellen.jpg

HEUCHLING – Zum dritten Mal hatte der Kirwaverein Heuchling zur Zeltkirchweih auf den Festplatz am neuen Standort Bergfriedstraße eingeladen und der Besucherandrang war phänomenal.

Die Eröffnung des Heuchlinger Kirchweihfestes ist das Privileg des Laufer Bürgermeisters Benedikt Bisping. „Aller guten Dinge sind drei“, sagte er sich und erschien zum Bieranstich mit seinen Amtskollegen Norbert Maschler und Thomas Lang. Assistiert von Simon-Geschäftsführer Friedrich Weber und Braumeister Robert Wunderlich brauchte Bisping nur einen wuchtigen Schlag. Gemeinsam mit allen Festgästen stimmten die drei Bürgermeister, Landrat Armin Kroder, Stadtrat Frank Keller und die Vereinsvorsitzenden Tim Bigerl und Denise Lehner ein „Prosit der Gemütlichkeit“ an.

In seinem Grußwort lobte Bisping die Kirchweih als „größte, erfolgreichste, jüngste und auch hübscheste Bürgerinitiative Heuchlings“. Und mit Blick in die Geschichte, verwies er auf 744 Jahre Heuchling (urkundlich erstmals 1275 erwähnt) – da dürfe Heuchling stolz sein, die „Muttergemeinde“ Laufs zu sein. Schon damals haben die Leute in Heuchling gefeiert, die Tradition gehe weiter – auch für die Zukunft sei es wichtig, das Menschen zusammenkommen.

Vor dem Anzapf-Ritual hatte Tim Bigerl, der Vorsitzende des Heuchlinger Kirchweihvereins, die Aufgabe, eine riesige Besucherschar und jede Menge Prominenz zu begrüßen. Ein großes Dankeschön richtete er an alle Helfer und die zahlreichen Unterstützer, ohne die so ein Fest nicht zu stemmen sei. In diesem Sinne bat Bigerl noch Stefan Batz und Roland Enhuber vor die Bühne, um sich persönlich zu bedanken. Beide hatten als ganz besonderes Geschenk an den Kirwaverein, der jedes Jahr beim Heuchlinger Gauditurnier teilnimmt, den Spielern neue Trikots gespendet.

Nach dem offiziellen Teil des Abends folgte der noch gemütlichere, wo bei Bierspezialitäten, regionalen Schmankerln und fetziger Party-Musik der Band „Moosbüffel“ bis spät in die Nacht gefeiert wurde.

Tags darauf stellten die Kirwaboum unter dem Kommando von Willi Stecher einen prächtigen Kirwabaum, geschmückt mit drei Kränzen und der Frankenfahne, auf. Unterhaltsame Musik gab es abends von „Gin Tonic“.

Die Highlights des Sonntags waren der Feldgottesdienst, der Frühschoppen mit den „Dachs Brüdern“ und ab Nachmittag die Party mit den „Boarischn Boum“. Ein großer Anziehungspunkt nicht nur für die Kinder war der Rummelplatz mit Karussell, Schiffschaukel und Vergnügungsbuden und für alle Schaulustigen abends das Austanzen des Kirwabaums.

Beim Wollner ließen sich Altbürgermeister Manfred Scheld, Wirt Herbert Hölzel und Stephan Weber von der Brauerei Wolfshöher die erste Maß schmecken. | Foto: Jahn2019/08/kirchweih-heuchling-bieranstich-scheld-holzel-weber.jpg

 

Traditionell wurde natürlich auch beim „Wollner“ Kirchweih gefeiert. Viele Stammgäste der Heuchlinger Vereine und der Rentnerstammtisch hatten sich zu Bieranstich und Vogelsuppe eingefunden. Altbürgermeister Manfred Scheld stach im Beisein von Wollner-Wirt Herbert Hölzel und Stephan Weber, Geschäftsführer der Brauerei Wolfshöhe, das erste Fass an und die Musiker der „Allrounds“ sorgten für vergnügliche Stunden.

Heute am Montag wird im Gasthaus „Zur Linde“ beim Frühschoppen mit Musik weitergefeiert, während bei der Zeltkirchweih „Ben Ray“ spielt und abends lässt „L‘Akustik“ die Kirwa ausklingen.

N-Land G. Jahn
G. Jahn