Fahndungsaufruf nach Brand in Vorra

Wer ist dieser Mann?

Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach dem Unbekannten2015/02/phant_01.png

VORRA (fu/ap) – In dicken weißen Lettern auf auffälligem roten Grund steht „Fahndungsaufruf“: Seit gestern hängen in Vorra und weiteren Orten des Pegnitztals diese Plakate, mit der die SOKO „Vorra“ nach Hinweisen zur dort abgebildeten Person auf dem Phantombild sucht. Ein Zeuge hatte den Mann am Tattag aus einem der Häuser kommen sehen.

Am 11. Dezember brannte es in der geplanten Asylbewerberunterkunft in Vorra. Nach Video- und Beobachtungsauswertungen hat die Sonderkommission (erst) jetzt Anfang Februar einen Zeugen ermittelt, der an besagtem Dezembertag gegen 21.15 Uhr eine bislang unbekannte männliche Person aus einem der Brandobjekte kommen sah. Diese Person muss nicht zwingend etwas mit dem Brandgeschehen zu tun haben, betont dabei Elke Schönwald, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Nürnberg.

Der Unbekannte soll 1,70 bis 1,80 Meter groß sein und über eine kräftige Statur verfügen. Kurze, lockige Haare und dunkle Kleidung sind dem Zeugen ebenfalls in Erinnerung geblieben. Wer die Person kennt oder Angaben zur Identität machen kann, soll sich bei der SOKO „Vorra“ unter 0800/7766320 melden. Auch jede andere Polizeidienststelle nimmt Informationen entgegen. Mittlerweile ist eine Belohnung von 20.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, verteilte gestern Mittag die SOKO „Vorra“ zusammen mit Kollegen der PI Hersbruck – auch Inspektionsleiter Hans Meixner beteiligte sich aktiv an den Aushängen – aktuelle Fahndungsplakate mit einem Phantombild in allen Gemeindeteilen Vorras sowie in mehreren Orten des Pegnitztales.

Seit gestern sind auch Helfer einer Spezialfirma für die Sanierung von Brand- und Wasserschäden aus dem Ruhrgebiet im Einsatz. In mühevoller Kleinarbeit reinigt ein halbes Dutzend Männer Fenster, Fensterrahmen und alle Sanitäreinrichtungen in den drei brandgeschädigten Gebäuden von einer zum Teil Zentimeter dicken Rußschicht – ein Anfang für die vom Besitzer angekündigte Generalsanierung.

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