Wirtschaftsforum Hersbruck

Positive Bilanz beim Hersbrucker Rosentag

Ada und Albert durften die fünf Gewinner ziehen. | Foto: A. Pitsch2021/06/IMG-8588.jpg

HERSBRUCK – „Wir sind froh. dass wir es gemacht haben“, sagen Angelika Pflaum und Doris Kiener im Rückblick auf den Hersbrucker Rosentag. Und dabei gehen ihre Gedanken schon wieder in die Zukunft – zum Termin am 18. Juni 2022.

Da wollen sie dann wieder dort anknüpfen, wo sie vor Corona aufgehört hatten – also bei einem großen Markt, musikalischem Picknick im Rosengarten und Stadtführung, so Kiener. Und auch die Erfahrungen aus der Pandemie-Auflage sollen zum Tragen kommen.

Ungewohnter Rundgang

„Uns ist es leider nicht ganz gelungen, die gesamte Martin-Luther-Straße einzubinden“, gibt Pflaum zu. Für viele Leute sei der Rosenmarkt mit dem Oberen Markt oder zumindest dem Marktplatz verknüpft, versucht Kiener eine Erklärung zu finden. Daher sei der Rundgangs-Gedanke ungewohnt gewesen.

Der sei aber bei den Ladenbesitzern gut angekommen und einige hätten den Platz vor ihrem Geschäft mit Leben gefüllt, loben die beiden Mit-Organisatorinnen. Daher wollen sie die Läden auch im kommenden Jahr wieder einbeziehen – auch um die „Leute noch mehr mit dem Rosenvirus zu infizieren“, meint Kiener schmunzelnd.

Dann brauche es aber ein rosiges Leitsystem oder einen Flyer mit Karte, wer wo zu finden sei, sind sich die beiden einig. In diesem Jahr haben auch so etliche Besucher aus der Stadt, dem Umland und Nürnberg den Weg durch die Gassen gefunden.

Nur zwei Falsche

Auch wenn der Umsatz bei den Händlern lange nicht so hoch wie sonst war, bescheinigt das Rosenteam der Veranstaltung „gute Stimmung und ein schönes Flair“.

Zu Letzterem trugen auch die vielen rosigen Sprüche in den Schaufenstern bei, die zentraler Teil des Gewinnspiels waren. Gefragt war, wie viele Sätze die Wörter „Hoffnung“ und „hoffen“ beinhalten.

Von 25 Teilnehmern lagen zwei mit „unter 20“ falsch. Aus dem übrigen Zettelstapel zogen Albert und Ada die fünf Gewinner aus Hersbruck, Hartmannshof, Pommelsbrunn und Bad Homburg, die benachrichtigt werden.

Sie können ihr Zuhause dann bald mit einer rosigen Leinwand mit ihrem Lieblingsspruch aus den Schaufenstern dekorieren. Zwar keine Blumen, über die Kiener sagt, sie schmückten eine Stadt so angenehm, aber dafür eine langlebige Erinnerung.

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