Für Bürgermeisterwahl in Leinburg

Freie Wähler nominieren Hubert Galozy

Mit Bürgermeisterkandidat Hubert Galozy (Mitte) freuen sich der 3. Vorsitzende der FWG Leinburg, Peter Dietl, Bezirkstagspräsident Armin Kroder, 2. Vorsitzende FWG Angela Gruber und Bürgermeister Joachim Lang. | Foto: Kaspar2019/05/galozy-burgermeisterkandidat-fw-leinb.jpg

Leinburg. Bei der Nominierungsversammlung der Freien Wahlgemeinschaft Leinburg (FWG) ist Hubert Galozy offiziell als Bürgermeisterkandidat für die Wahl im nächsten Jahr bestätigt worden, bei nur einer Gegenstimme.

Seit 2002 lebt der ursprünglich aus dem Kreis Schwäbisch Hall stammende 47-jährige Bankkaufmann und Diplom-Betriebswirt mit seiner Frau und den beiden Söhnen im Ortsteil Weißenbrunn.
Kinder und Senioren liegen ihm am Herzen. Die Verbesserung der Wohnraumsituation, der ärztlichen wohnortnahen Versorgung, Einkaufsmöglichkeiten vor Ort und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs möchte er deshalb weiter vorantreiben: „Kinder und Senioren benötigen gerade im ländlichen Raum Mobilitätsangebote.“ Der Bau von Fuß- und Fahrradwegen ist ihm genauso ein Anliegen wie ein zeitgemäßes Internet. „Da müssen wir dranbleiben“. Auch die Digitalisierung wird in der Gemeinde ein Thema sein, dem sich Galozy widmen möchte. Für die Sicherheit der Kinder kann er sich Tempo-30-Zonen vor Kindergärten und der Schule vorstellen.

Als sein „Hobby“ bezeichnet der Weißenbrunner seit 2014 die dezentrale Energiepolitik. Für die Gemeinde sieht er Potenzial bei der Wertschöpfung vor Ort. „Photovoltaik auf Hausdächern tut keinem weh.“ Eine Verbesserung der Ausstattung mit E-Ladesäulen werde auch Aufgabe der Kommunen sein.

Bezirkstagspräsident und Landrat Armin Kroder gratulierte Hubert Galozy zur Wahl. Galozy nehme Themen und Argumente auf, er könne zuhören und sachorientiert nach den besten Lösungen suchen. Joachim Lang, amtierender Bürgermeister, der nächstes Jahr nicht mehr antritt, gratulierte ebenfalls. Er hob hervor, wie gut es den Menschen in Leinburg gehe, auch grundsätzlich im Vergleich zu vielen Brennpunkten in Deutschland oder der Welt. Er verwies auf die Situation, dass sich derzeit viele Bürgermeister auch in jüngeren Jahren zurückziehen. „Es ist nicht immer leicht, der Beruf hat sich gewandelt.“

N-Land Pegnitz-Zeitung
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