Gemeinderat verabschiedet acht Mitglieder

Zeitenwende in Feucht

Die scheidenden Gemeinderatsmitglieder stellten sich für ein letztes gemeinsames Foto auf. Rechts hinten: Bürgermeister Konrad Rupprecht2014/04/feuchtverabschiedunggemeinderat_New_1398866704.jpg

FEUCHT – Am Dienstagabend verabschiedete sich der Feuchter Marktgemeinderat von acht seiner langjährigen Mitglieder.

Viele von ihnen waren aus privaten Gründen nicht mehr zur Wahl angetreten. Am längsten dabei war Heinz Satzinger (CSU), der als Urgestein der Feuchter Kommunalpolitik gilt. Seit Mai 1972 gehörte er ununterbrochen dem Gemeinderat an. Die Bürger hatten den mit der kommunalen Verdienstmedaille in Bronze und Silber ausgezeichneten Politiker sieben Mal in Folge in das Gremium gewählt. Lange Zeit seines politischen Wirkens vertrat er die Marktgemeinde als zweiter Bürgermeister.

Feierlich verabschiedet wurde auch Michael Schwarz, der seit 1996 für die Sozialdemokraten im Gemeinderat saß. Ebenso lang vertrat Irmgard Kundörfer die CSU-
Fraktion.

Nur ein Jahr weniger kann Manfred Dauphin verzeichnen. Sein politisches Wirken wird er dennoch fortführen: Seit 2002 und auch fortan sitzt er für die FDP im Kreistag. Thomas Schneele und Hedwig Bauer (beide CSU) scheiden nach zwölf Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit aus.

Herbert Brunner und Martin Rübig (beide CSU) nach einer Amtszeit von sechs Jahren. Am letzten Abend des „alten“ Gemeinderates war die Stimmung zwischen den Parteien versöhnlich. Die jeweiligen Fraktionssprecher bedankten sich bei ihren Ratskollegen für die gute Zusammenarbeit.

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