Corona-Pandemie

Fallzahlen steigen vor allem unter den Jüngeren

Die Grafik, generiert aus den Rohdaten des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Nürnberger Land, zeigt es: Die dritte Welle rollt. Doch während im Herbst und um den Jahreswechsel herum die über 80-Jährigen überproportional stark betroffen waren (grüner Farbbereich), steigen nun die Werte unter den Jüngeren. Zu Spitzenzeiten – in der Kalenderwoche 50 des vergangenen Jahres – lag die Inzidenz unter den ältesten Landkreisbürgern bei 872. Aktuell beträgt sie gerade einmal 55. | Foto: RKI/SurvStat 2.02021/03/dd.jpg

NÜRNBERGER LAND — Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) für das Nürnberger Land zeigen, dass die Zahl der nachgewiesenen Corona­virus-Infektionen unter den über 80-Jährigen stark zurückgegangen ist.

Viel spricht dafür, dass sich hier bereits die Wirksamkeit der Impfkampagne zeigt. Vielen Fälle unter den Ältesten im November und Dezember gingen auf Ausbrüche in Altenheimen zurück. Deren Bewohner wurden als erste geimpft.

Zugleich wächst der Anteil der Jüngeren, die positiv getestet werden. So stieg der Inzidenz­wert in der Altersgruppe 30 bis 34 auf 209 Fälle pro 100.000 Personen. Bei den 55- bis 59-Jährigen liegt er bei 226.

Weitere Artikel zum Thema


Immer stärker betroffen sind auch Schul- und Kita-Kinder. In der Altersgruppe von null bis vier Jahren gab es einen steilen Anstieg von 14 Anfang Februar auf aktuell 138. 

Bei der Interpretation ist allerdings Vorsicht geboten: Laut RKI werden unter Kindern und Jugendlichen seit Mitte Februar deutlich mehr PCR-Tests durchgeführt. Landkreisspezifische Zahlen gibt es nicht.

Die vom RKI ermittelte Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag bei 134,1. Für den Landkreis Erlangen-Höchstadt betrug sie 126.

Im Podcast

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von w.soundcloud.com zu laden.

Inhalt laden

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren