Wahl 2021 – die Kandidaten

Dr. Udo Schlot, parteilos

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NÜRNBERGER LAND — Am Sonntag, 26. September, ist Bundestagswahl. Wir stellen in dieser Woche alle Kandidaten vor, die sich im Wahlkreis Roth/Nürnberger Land um das Direktmandat bewerben.

Persönliches

Der Facharzt Neurochirurgie und Operateur und Wissenschaftler sowie „Lebenskünstler und Optimist“, wie er selbst sagt, ist 66 Jahre alt und lebt mit Familie und Hund in Feucht. Er kommt aus einfachen Verhältnissen und hat sich über den zweiten Bildungsweg weitergebildet. Seine Hobbys sind Musik, Natur, Politik. Er ist Gründer und Visionär des Vereins „alpha HHP e.V.“ für Bedürftige und hat eine Professur in Bulgarien. „Meine Eigenschaften: engagiert, ehrlich, kommunikativ, offen, zuverlässig, emphatisch“. Seine Vision ist, dass alle oder viele Menschen füreinander eintreten und sich gegenseitig helfen. „Fairplay und Fairness sind heute Worte ohne Substanz. Wer es nicht glaubt, sollte einfach nur etwas genauer hinter die Fassaden schauen.“

Fünf Fragen an die Bewerber

1. Welche politischen Antworten haben Sie auf den Klimawandel?
Der Klimawandel geht uns alle an! Dennoch sind sehr viele Menschen ignorant. Mit sich zu sehr selbst beschäftigt, kümmert sie der Mitmensch nicht. Was fehlt wäre eine parteiübergreifende Gemeinsamkeit. Eine Möglichkeit wäre vielleicht die Human Health Partei (alphaHHP). Nur gemeinsam lässt sich eine machbare Lösung finden.

2. Wie wägen sie beim Thema Corona zwischen Freiheit und Gesundheitsschutz ab?
Das Grundgesetz garantiert einem jeden die persönliche Freiheit. Die Gesundheit ist ein hohes „Gut“. Dennoch wird dieses Gut mehr und mehr für gewisse Teile der Gesellschaft instrumentalisiert. Die politische Oberschicht nutzt dabei die lenkbare Masse für ihre persönlichen Belange. Unter dem Deckmantel des „zum Wohle des Einzelnen.“

3. Wie kann Deutschland den digitalen Rückstand aufholen?
Der digitale Rückstand ist für viele Personen an den entsprechenden Schaltstellen ein wichtiges und nutzbares Mittel für deren persönliche Zwecke. Prioritäten setzen dabei die Oberschichten. Der Rückstand könnte aufholbar sein durch Schaffung von Prioritäten der Gemeinschaft.

4. Wofür stehen Sie?
In erster Linie für ein gesundes Miteinander. Das klingt nach Floskel? Mag sein, dennoch ist der ehrliche Umgang miteinander ein möglicher Garant für Gesundheit des einzelnen in dieser sich immer mehr abkühlenden Gesellschaft. Der einzelne Mensch wird zunehmend instrumentalisiert.

5. Welche Projekte wollen Sie konkret für den Landkreis Nürnberger Land anpacken?
Der weitere Ausbau der Radwege wäre ein nachhaltiges Projekt. Zwischen Altdorf und Lauf gibt es Lücken. Die ärztliche Versorgung auf dem Lande sollte sicher gestellt werden. Ich stehe für eine Wiedereröffnung der Klinik Hersbruck. Das Landratsamt muss bürgernäher werden, Onlinetermine sind für ältere Bürger oft nicht machbar.

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