Abschluss von Workshop

Worzeldorfer Gospelchor singt auf Burg Hohenstein

Der Worzeldorfer Gospelchor hatte seine Bühne im Schatten der Burg. | Foto: M. Ermer2019/07/IMG_3651.jpg

HOHENSTEIN – Normalerweise ist einmal die Woche Probe in der Worzeldorfer Osterkirche. Als Abschluss des Chorwochenendes im „Langen Haus“ gab der Gospelchor aus Worzeldorf aber ein Konzert auf der Burg Hohenstein und dabei auch gleich zwei neu eingeübte Lieder zum Besten.

Temperaturen weit über 30 Grad und strahlender Sonnenschein mögen zwar ideal für einen Tag am Badesee klingen, aber für ein Konzert mit vielen Besuchern sind sie wohl nur bedingt geeignet. Lediglich einige Zuhörer hatten sich die Schattenplätze gesichert und genossen eine Stunde Gospelklänge.

So begrüßten die Mitglieder des Chors ihr Publikum nach zweijähriger Pause wieder im Burghof und freuten sich sichtlich, die Ergebnisse ihrer Arbeit mit Chorleiter Gustavo Mendoza und Begleitmusiker „Peter“ am E-Piano zu präsentieren.

Begeistert in der Freizeit

Dabei haben viele der Lieder Bezug zum Glauben, etwa „In your name“, also in Jesu Namen, oder „Bring me home again“, obwohl die gut zwanzig Männer und Frauen nicht den Kirchenchor der Osterkirche im Süden Nürnbergs stellen. In deren Kirchenraum findet lediglich einmal wöchentlich die Chorprobe statt. Und für Konfirmationen oder Hochzeiten sind die begeisterten Hobbysänger immer wieder buchbar.

Die Chormitglieder hatten ebenso bekanntere Melodien wie „What a wonderful world“ in petto, und spätestens beim neu eingeübten „Wie im Himmel“ aus dem gleichnamigen Film war ihnen Mitklatschen und -singen durch das Publikum gewiss. Zum Abschluss des kleinen Konzerts ließen die Musiker „You raise me up“ („Du ermutigst mich“) erklingen.

Davon, dass auch diese Zeilen erst seit zwei Tagen gesungen wurden, merkte man nichts. Chorleiter und Dirigent Gustavo Mendoza, gebürtig aus Kolumbien und studierter (Vollblut-)Musiker, bewies außerdem seine Variabilität, indem er Teile des Stücks auf der Querflöte begleitete.

Georg und Gertraud Maul hatten mit ihrem Team des Verschönerungsvereins ein solches Konzert erst in diesem Rahmen möglich gemacht. Als Zugabe obenauf gab es noch das bekannte „Barbara Ann“ zu hören, einen klangvollen Dank an die Zuhörer für ihr Kommen.

N-Land Michelle Ermer
Michelle Ermer