Schaffest Hersbruck

Ritter, Barden und wollige Gäste zu Besuch

Das Publikum darf sich auf ein buntes Spectaculum freuen. Foto: Ingrid Pflaum
Das Publikum darf sich auf ein buntes Spectaculum freuen. Foto: Ingrid Pflaum2026/04/A_HHZ617911-2.jpg

„Seid gegrüßt werte Damen, edle Ritter und kühne Kinderlein.“ Am 3. Mai, von 10 bis 18 Uhr lädt das Deutsche Hirtenmuseum Hersbruck zum 32. Mal zu einer Zeitreise ins Mittelalter ein – die Zeit der Edelfrauen und Ritter, der Könige und Narren.

Auf über 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche würdigt das Schaf-Fest eine Tierart, die über Jahrhunderte hinweg viel zum Leben und der Entwicklung der Menschheit beigetragen hat: das Schaf. Im Hauptgebäude sind die Dauerausstellung und Aktionen auf drei Stockwerke verteilt. Im Garten des Museums können an diesem Tag besondere Schafe bewundert werden, dort befinden sich auch das Lager der Ritter sowie einige Handwerksstände.

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Der Biergarten ist im Innenhof geöffnet und lädt zum Essen, zum Verweilen und für Musikdarbietungen ein. In der Scheune verteilen sich die Angebote auf zwei Stockwerke. In der Straße vor dem Museum (Eisenhüttlein), finden die Ritterspiele statt. Außerdem ist sie bestückt mit weiteren Verkaufsständen. Schäfer Peter Dobrick berichtet um 12 und 15 Uhr von den heutigen Herausforderungen des Hüte-Alltags, den Einsatz von Herdenschutzhunden und vermittelt viel Wissenswertes zu den wolligen Tieren. Die wackeren „Ritter von der Zarg“ schlagen ihr Lager im Museumsgarten auf und zeigen hautnah das derbe Leben vergangener Epochen – mit szenischen Ritterkämpfen um 11, 13 und 16 Uhr vor dem Museum.

Hofpoeten und Barden künden von alten Weisen und laden mit historischer Musik zum Mitmachen und Tanzen ein. Mit Sagensang werden lustige Mitmach-Konzerte für die Jüngsten gespielt, jeweils um 10, 12, 14, und 17 Uhr auf der Straße. Die Liebeslyrik des Mittelalters erklingt im Minnegesang, der von den „Spielleuten von Ammenberg“ in ursprünglicher Weise vorgetragen wird. Die Tanzgruppe „Reigenvröiden“ zeigt historische Tänze und bittet um 15 Uhr zum Reigen auf der Straße vor dem Museum.

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Die Damen der „Hersbrucker Spinnstube“ zeigen das wichtigste Handwerk der Frauen im Mittelalter: Das Spinnen und Weiterverarbeiten der Schafwolle. Alexander Remde entführt mit seinen selbstgebauten und einzigartigen Blasinstrumenten in die feinsinnige Welt der Hirtenmusik. Vor Ort bastelt er das einfachste Blasinstrument: Das „Mirliton“.

Kaufleute von nah und fern bieten kunsthandwerkliche Waren aller Art feil – eiserne, hölzerne, irdene, wollene und schmackhafte. An Speis‘ und Trank aus der hiesigen Museums-Gasterey kann man sich stärken und erlaben.

Der Eintritt beträgt fünf Euro für Erwachsene, zehn Euro für Familien und 1,50 Euro für Kinder und ermäßigte Besucher. Das Hirtenmuseum gewährt allen mittelalterlich gewandeten Besuchern ermäßigten Zutritt.

Frühlingsfreude in der Altstadt

Parallel zum mittelalterlichen Treiben beim Schaf-Fest öffnen ab 13 Uhr die Hersbrucker Einzelhändler ihre Türen und verwandeln die historische Altstadt in eine einladende Einkaufsmeile.

Einkaufen in Hersbruck

Von aktuellen Modetrends, Schuhen, Sportbekleidung, Fahrrädern und feiner Wäsche über Brillen, Accessoires und bunten Spielwaren bis hin zu originellen Geschenkideen, ausgewählten Weinen und regionalen Produkten: Die Geschäfte vor Ort locken mit attraktiven Rabatten, besonderen Angeboten sowie zahlreichen Überraschungen und Aktionen.

Wer eine Pause einlegen möchte, findet in den Cafés und Restaurants der Stadt die passende Gelegenheit zum Entspannen und Genießen. Ein Kinderkarussell, ein Süßwarenstand mit Volksfestleckereien und zahlreiche Sitzmöglichkeiten im Freien schaffen eine angenehme Atmosphäre für einen abwechslungsreichen Nachmittag voller Frühlingsfreude, Einkaufsspaß und Genussmomenten.

Parkmöglichkeiten stehen am Plärrer zur Verfügung, von dort aus sind es nur wenige Gehminuten in die Hersbrucker Innenstadt. Auch das Parkhaus Lohweg hat bis 19 Uhr geöffnet.

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