WWS-Regel

Sommer im Nürnberger Land: Schutz vor Hitze auf dem Bau

Ein Bauarbeiter trinkt bei praller Sonne aus einer Wasserflasche. Bei hohen Temperaturen ist ausreichendes Trinken besonders wichtig.
Ein Bauarbeiter trinkt bei praller Sonne aus einer Wasserflasche. Bei hohen Temperaturen ist ausreichendes Trinken besonders wichtig. | Foto: IG BAU/Florian Göricke2026/07/Durstloeschen-scaled.jpg

NÜRNBERGER LAND – Wer im Landkreis draußen arbeitet, sollte sich in den kommenden Wochen gut vor der Sommerhitze schützen. Darauf weist die Industriegesellschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Mittelfranken hin und empfiehlt die sogenannte WSS-Regel: Wasser, Sonnencreme und Schatten.

Wichtig sei vor allem ausreichender Sonnenschutz: Bei kräftiger Sonneneinstrahlung sollte mit Lichtschutzfaktor 50 eingecremt und alle zwei Stunden nachgecremt werden, sagt Bernhard Heizmann, Vorsitzender der IG BAU Mittelfranken. Intensiver UV-Schutz sei entscheidend, um Hautkrebs vorzubeugen. Betroffen seien nicht nur Maurer, Straßenbauer und Dachdecker, sondern etwa auch Landschaftsgärtner und Erntehelfer. Heizmann rät zudem, möglichst viel Haut mit Kleidung zu bedecken und auf dem Bau einen luftdurchlässigen Helm mit Nackenschutz zu tragen. Dafür habe der Arbeitgeber zu sorgen – genauso wie für ausreichend Flüssigkeit.

Die IG BAU fordert Arbeitgeber im Landkreis auf, an Hitzetagen kostenlose Getränke bereitzustellen. Bei schwerer Arbeit in großer Hitze empfiehlt die Gewerkschaft, drei bis fünf Liter am Tag zu trinken – als Faustregel etwa alle 15 bis 20 Minuten ein Glas Wasser oder kalten Tee.

Regelmäßig Pausen einplanen

Auch regelmäßige Pausen im Schatten seien wichtig. Arbeitszeiten sollten nach Möglichkeit in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt werden, rät Heizmann. Zudem empfiehlt die IG BAU einen jährlichen Hautkrebs-Check beim Hautarzt für alle. 

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