Logistik, Koordination, Budgetplanung – und wenn es darauf ankommt, kreative
Lösungen aus dem Ärmel schütteln: Event-Management ist eine anspruchsvolle Disziplin. Besonders hoch sind die Anforderungen bei der eigenen Hochzeit. Für viele Paare ist sie das wichtigste Ereignis ihres Lebens und will entsprechend sorgfältig geplant sein. Professionelle Hochzeitsplaner können helfen, doch die meisten Brautpaare nehmen die Planung selbst in die Hand. Sie stehen dann oft vor der entscheidenden Frage: Wo fange ich überhaupt an?
Schritt für Schritt
Am Anfang steht das Datum. Es empfiehlt sich, dieses zunächst mit der Familie und den engsten Freunden abzustimmen. Im nächsten Schritt sollte die Gästeliste zumindest grob umrissen werden – nicht bis ins letzte Detail, aber eine ungefähre Personenzahl ist wichtig. Sie bildet die Grundlage für die Anfrage beim Standesamt: Ist der Wunschtermin noch frei? Gibt es Räume mit ausreichend Platzkapazität? Wenn beide Fragen positiv beantwortet werden, sollte man nicht zögern und direkt reservieren oder buchen.
Branchenvielfalt im Nürnberger Land: Blumen Meer, Zum stillen Bächlein, Blumen Wendler, Sternwirt, Zum grünen Baum, Weisses Lamm, Friseur Bruckner
Danach beginnt die Suche nach der Location für die Feier. Die Auswahl reicht von rustikal-industriell über elegant-modern bis hin zu märchenhaft-royal. Auch hier spielen Gästeliste und Budget eine entscheidende Rolle.
Wegweisend und inspirierend
Nun folgt der Teil, der vielen Paaren am meisten Freude bereitet: die Festlegung des Hochzeitsstils. Wer sich hier für ein durchgängiges Konzept entscheidet, macht es sich später deutlich einfacher – ein roter Faden erleichtert viele weitere Entscheidungen.
Floristinnen und Floristen raten dazu, bereits in dieser frühen Phase über die Blumendekoration nachzudenken. Blütenformen und -farben können für zahlreiche andere Gestaltungselemente als Inspiration dienen und die Richtung vorgeben – von der Farbpalette der Papeterie über die Tischdekoration bis hin zur gesamten Atmosphäre der Feier.
Beispiel Hortensie: Wenn eine Blume den Ton angibt
Ein Brautpaar hat sich für eine rustikale Location entschieden. Als florale Hauptdarstellerin für die Tischdekoration wählen die beiden die Hortensie – imposant und zugleich zart, in Pastellblau und Hellrosa. Diese Entscheidung wird zum Ausgangspunkt für die gesamte Hochzeitsgestaltung.
Schon die Papeterie greift das Motiv auf: Einladungs- und Save-the-Date- Karten zeigen filigran gezeichnete Hortensienblüten in genau jenen Farbtönen, die den Gästen später auch in der Hochzeitslocation begegnen werden. Menükarten, Platzkärtchen, Buffetschilder und Gästebuch folgen demselben Prinzip – Textur und Farbgebung der Hortensien ziehen sich als verbindendes Element durch alle Details.
Auch der Zuckerbäcker lässt sich inspirieren: Die Hochzeitstorte wird mit luftig-leichten Zuckerblüten in Rosa und Blau verziert, die über dem weißen Fondant zu schweben scheinen. Auf dem Sweet Table reihen sich Cupcakes, Cake Pops, Fruchttörtchen und Macarons in denselben Pastelltönen aneinander. Den krönenden Abschluss bildet das Brautpaar selbst: Die Braut trägt einen eleganten Hortensienstrauß und einen blütenprächtigen Reif im perfekt gestylten Haar, der Bräutigam schmückt sich mit einem dezenten Anstecksträußchen. So bildet die gesamte Hochzeit ein einheitliches Ganzes und bietet nicht nur vor Ort, sondern auch für die Fotoerinnerungen eindrucksvolle Bilder. gruenes-presseportal.de
