NÜRNBERGER LAND – Wenn die Temperaturen über 30 Grad steigen, die Sonne stark scheint und Regen ausbleibt, leiden auch Gartenpflanzen. Hitze, Trockenheit und Wind können Blätter, Früchte und Rinde schädigen. Besonders gefährlich ist pralle Sonne nach feuchtem oder trübem Wetter.
Sonnenschäden zeigen sich je nach Pflanze unterschiedlich: Beeren bekommen helle, weiche Stellen und fallen ab. Tomaten, Paprika und Zucchini können Wachstumsstörungen oder Blütenendfäule entwickeln. Rosen und andere Zierpflanzen verblühen schneller, dunkle Blüten vertrocknen leichter. Auch Hecken können nach einem Schnitt an den freigelegten Blättern Sonnenbrand bekommen.
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Vorbeugen lässt sich mit richtigem Gießen, Mulchen und Schatten. Bei großer Hitze lassen viele Pflanzen die Blätter hängen, um die Verdunstung zu verringern. Deshalb sollte vor dem Gießen geprüft werden, ob die Erde tatsächlich trocken ist. Mulch aus Rasenschnitt, Brennnesseln oder Ernteresten schützt den Boden vor Austrocknung.
Baumstämme können mit weißem Kalkanstrich vor Überhitzung geschützt werden. Obstbäume und Hecken sollten nur vorsichtig geschnitten werden, damit Blätter weiter Schatten spenden. Höher gemähter Rasen hilft, weil sich die Gräser gegenseitig beschatten. Dunkle Töpfe sollten beschattet oder Kübelpflanzen zeitweise an einen schattigeren Ort gestellt werden.
Text: djd
