Bauprojekt in Hersbruck

PsoriSol und Sartoriusmühle Hersbruck legen Grundstein für Erweiterungsbau

Freuten sich über die Grundsteinlegung (v. links): Alois Greil (Gesellschafter der Sartoriusmühle Hersbruck GmbH), Herbert-M. Pichler (PsoriSol-Geschäftsführer und Gesellschafter Sartoriusmühle Hersbruck), Marlene Greil (Geschäftsführerin und Gesellschafterin Sartoriusmühle Hersbruck), Architekt Jakob Bader, Bürgermeister Robert Ilg, stellvertretender Landrat Norbert Reh und Dr. Clarissa Allmacher (Chefärztin und Ärztliche Leiterin PsoriSol). | Foto: K. Bub2019/05/DSC_0670.jpeg

HERSBRUCK – Die PsoriSol erweitert und hat zur feierlichen Grundsteinlegung eingeladen. Mit dem Bau will die Hautklinik ihre Marktführerschaft als größte Akutklinik für Dermatologie, Allergologie und Dermatochirurgie in Deutschland auch in Zukunft sicherstellen.

Das neue Gebäude, das derzeit auf der Insel mit der TV-Turnhalle entsteht, kann sich sehen lassen: 2200 Quadratmeter wird die Nutzfläche betragen. Sie umfasst einen modernen OP-Trakt, eine Station mit 28 Betten, einen Küchenreich samt Speiseräumen und Platz für weitere Diagnostik- und Therapiebereiche. Das ließ Marlene Greil von der Sartoriusmühle Hersbruck GmbH – der Bauherrin – die staunende Gästeschar wissen.

Seit Jahren im Blick

Sie freue sich, dass der Bau nun endlich beginnen könne und sämtliche Widrigkeiten beseitigt seien. Schon seit Jahren hege die PsoriSol-Klinik Erweiterungspläne. 2015 habe auch bereits eine Baugenehmigung vorgelegen, erläuterte Herbert-M. Pichler, der Geschäftsführer der Hautklinik. Doch der politische Wille habe sie damals zum Nach- und letztendlich zum Umdenken gezwungen.

Die ersten Planungen hätten sich noch in einem Kostenrahmen von 17 bis 18 Millionen Euro bewegt. „Das ist heute nicht mehr finanzierbar“, sagte Pichler bei der Grundsteinlegung. Die Architekten stellten schließlich die alte Planung kurzerhand auf den Kopf und nutzten jegliches Einsparpotenzial.

Kein Schnickschnack

Rund 13 Millionen Euro soll der Bau nun kosten. „Wir haben keinen Wert auf Repräsentatives gelegt“, erläuterte Greil den Gästen. „Optisch schön und funktional“ soll das Klinikgebäude sein, den Patienten eine Wohlfühlatmosphäre vermitteln und kein Protzbau werden.

Im Februar lag dann nach langem Hin und Her auch endlich die noch fehlende Tekturbaugenehmigung vor. Greil dankte hier insbesondere der Stadt Hersbruck, die hinter der PsoriSol-Klinik gestanden habe. „Du hast für uns gekämpft wie ein Löwe“, sagte sie anerkennend zu Bürgermeister Robert Ilg.

„Es waren viele Hürden zu nehmen“, blickte auch Ilg auf die vergangene Zeit zurück und freute sich umso mehr über das klare Standortbekenntnis der Klinik, die weit über die Stadt und den Landkreis hinaus strahle. „Eine tolle Geschichte für unsere kleine Stadt Hersbruck“, sagte er.

N-Land Katja Bub
Katja Bub