NÜRNBERGER LAND – Das Zentrum für Ausbildung, Resilienz und Vorsorge wird künftig den Bevölkerungsschutz im Landkreis Nürnberger Land stärken und so zu einem wichtigen Baustein im Katastrophenschutz. Bei der Schlüsselübergabe dankte Landrat Armin Kroder allen Mitwirkenden.
Mit der offiziellen Schlüsselübergabe hat das neue Zentrum für Ausbildung, Resilienz und Vorsorge (ZARV) in Hohenstadt seinen nächsten Meilenstein erreicht. Landrat Armin Kroder und die Feuerwehr Nürnberger Land nahmen den Schlüssel von Vermieter Frank Sperber entgegen. Derzeit laufen die Umbauarbeiten und die multifunktionalen Gebäude werden auf ihren Einsatz vorbereitet.
Auch Räume für Fortbildungen
Mit seiner Bruttogrundfläche von rund 1.500 Quadratmetern bietet das ZARV künftig ausreichend Platz für zahlreiche Einsatzfahrzeuge. Neben den großzügigen Stellflächen und den Funktionsräumen entstehen auch Schulungs- und Tagungsräume, die flexibel genutzt werden können und so den fachlichen Austausch und die Aus- und Fortbildung vereinfachen. Ergänzt wird dies durch Büros, Aufenthaltsräume und eine Küche für die Einheiten.
Bei Großschadenslagen und Katastrophenfällen wird das ZARV den Stab des ÖEL beherbergen und wird so zu einer zentralen Führungsstelle. Die Örtliche Einsatzleitung führt, koordiniert und überwacht alle vor Ort eingesetzten Kräfte und steht im ständigen Austausch mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt.
„Moderne Infrastruktur“
Das ZARV wird damit zu einem zentralen Baustein für die Resilienz des Landkreises. „Mit dem neuen Zentrum in Hohenstadt haben wir eine hervorragende Lösung gefunden, um den Bevölkerungsschutz zusammen mit der Feuerwehr weiter auszubauen und ihn zukunftssicher auszustatten“, betonte Landrat Kroder bei der Übergabe.
„Wir investieren damit gezielt in moderne Infrastruktur, steigern unsere Resilienz und verbessern die Rahmenbedingungen für unsere Einsatzkräfte. Unser Ziel muss es sein, die Koordination, Qualifizierung und Einsatzbereitschaft im Katastrophenschutz langfristig zu sichern und dies ist ein weiterer wichtiger Schritt.“
Kroder bedankte sich ausdrücklich bei Kreisbrandrat Holger Herrmann, Kreisbrandinspektor Thorsten Brunner, Pommelsbrunns Bürgermeister Armin Haushahn, Vermieter Frank Sperber und den Mitarbeitenden des Landratsamtes.
