NÜRNBERGER LAND – Es ist kalt und ungemütlich, in Bus, Bahn und Büro wird schon geniest und gehustet und ehe man sich versieht, hat einen die Erkältung selbst erwischt. Kaum eine Erkrankung ist so häufig wie der sogenannte grippale Infekt. Er geht typischerweise mit Halsweh, Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit einher. Erwachsene erwischt es im Schnitt zwei- bis viermal pro Jahr, Kinder sogar deutlich häufiger. Neben ausreichend Schlaf, Wärme und einer guten Flüssigkeitszufuhr können heiße Getränke mit ihren angenehmen Dämpfen helfen, die Schleimhäute feucht zu halten und das subjektive Wohlbefinden zu verbessern.
Gesundheitsexperten aus der Region:
Burg Apotheke Burgthann
Zeidler Apotheke Feucht
Was Arzneitees von Lebensmitteltees unterscheidet
Viele greifen dann zu Kräutertee. Weniger bekannt ist jedoch, dass Arzneitees etwas anderes sind als herkömmliche Lebensmitteltees. Sie unterliegen dem Arzneimittelgesetz und werden nach arzneibuchlichen Standards hergestellt. Dadurch enthalten sie genau definierte Mengen an pflanzlichen Wirkstoffen, und ihre Qualität wird regelmäßig geprüft. Je nach Beschwerden kommen unterschiedliche Heilpflanzen infrage. Lindenblüten werden klassisch bei allgemeinen Erkältungsbeschwerden verwendet, bei Halsschmerzen sind Salbei oder Kamille das Kraut der Wahl. Thymian wird traditionell bei Husten eingesetzt, während Eibischwurzel oder Spitzwegerich reizlindernd wirken können. So kann etwa ein Husten- und Bronchialtee zur Schleimlösung und Reizlinderung bei erkältungsbedingtem Husten beitragen. Wichtig ist außerdem die richtige Anwendung. Deshalb sollten Dosierung, Wassermenge und Ziehzeit immer nach Packungsbeilage erfolgen. Ihre Apotheken vor Ort können hierzu individuell beraten.
Gesundheitsexperten aus der Region:
Wallenstein-Apotheke Altdorf
Linden-Apotheke Winkelhaid
Kreuzeder Apotheke Altdorf
Mit praktischen Maßnahmen die Besserung fördern
Arzneitees sind dabei nur ein Baustein. Ebenso wichtig sind einfache Maßnahmen, die den Körper bei einer Erkältung unterstützen können. So gilt vor allem: Tempo rausnehmen. Ausreichend Schlaf und Ruhe geben dem Körper Zeit zur Regeneration. Auf schweißtreibenden Sport sollte vorübergehend verzichtet werden, leichte Spaziergänge an der frischen Luft können dagegen guttun. Regelmäßiges Lüften und gründliches Händewaschen sorgen darüber hinaus dafür, die Raumluft frisch zu halten und die Ansteckungsgefahr für andere zu verringern.

Quelle: djd
