HERSBRUCK – Die Wasserwacht Hersbruck hat intern ihr 80-jähriges Bestehen gefeiert und es sollte ein Wiedersehen von aktiven und ehemaligen Mitgliedern werden, die sich teils Jahrzehnte in diesem Rahmen nicht getroffen hatten. Schon in den jungen Jahren der Ortsgruppe war es üblich, neben dem aktiven Dienst auch die Kameradschaft nicht zu kurz kommen zu lassen. Umso größer war die Freude bei diesem Revival.
Im festlich geschmückten Katastrophenschutzzentrum des BRK begrüßte der Vorsitzende Marco Götz die Gäste aus acht Jahrzehnten Wasserwacht-Geschichte. Nach einem gemeinsamen Abendessen ließ Markus Setschödi die Entstehungsjahre der Hersbrucker Wasserretter in einem kurzweiligen Überblick Revue passieren. So waren es in den Anfangsjahren gerade einmal fünf Mitglieder, die an der Pegnitz ihren Dienst taten. Mittlerweile ist die Zahl auf über 350 angestiegen, wobei fast die Hälfte immer noch zur Jugend oder aktiven Wachmannschaft zählt.
Entwicklung zur komplexen Wasserrettungsorganisation
Doch nicht nur die Mitgliederzahl hat sich verändert, sondern auch Ausrüstung und Aufgaben. Aus den Rettungsschwimmern im BRK ist eine komplexe, ehrenamtliche Wasserrettungsorganisation geworden. Das zeigten die vielen Stellwände, die mit zahlreichen Bildern und Exponaten die Entwicklung dokumentierten. Diese sind auch am Sonntag, 26. April, beim großen BRK-Tag der offenen Tür in und um die Halle in der Houbirgstraße Hersbruck zu sehen. Im Juni folgt noch ein Aktionstag am Baggersee, an dem man die Wasserretter in ihrem Element beobachten kann.
