NÜRNBERGER LAND – Nach dem Sturmereignis von vergangener Woche hat der Forstbetrieb Nürnberg der Bayerischen Staatsforsten eine erste Bestandsaufnahme der Schäden im Nürnberger Reichswald vorgenommen.
„Dabei zeigt sich ein regional sehr unterschiedliches Schadensbild“, so das Unternehmen. Besonders betroffen seien nach derzeitigem Kenntnisstand einzelne Revierbereiche im Sebalder Reichswald. Dort kommt es stellenweise immer noch zu Behinderungen auf Waldwegen und Forststraßen wegen umgestürzter oder beschädigter Bäume.
Fest steht daneben, dass das bei Besuchern beliebte Damwildgehege bei Nürnberg-Neunhof in der Sturmnacht massiv beschädigt wurde und Teile des Bestands ausgebrochen sind. In den südlichen Teilen des Reichswalds fielen die Auswirkungen des Sturms dagegen deutlich geringer aus.
In allen betroffenen Bereichen besteht den Bayerischen Staatsforsten zufolge „weiterhin ein erhöhtes Risiko durch beschädigte Bäume sowie abgebrochene Äste und Kronenteile, die sich noch in den Baumkronen befinden und herabfallen können.“
