NÜRNBERG/NÜRNBERGER LAND – Noch bis zum 2. Oktober sucht die Peter-Henlein-Gesellschaft Ideen, Entwicklungen und Innovationen aus Franken für den Peter-Henlein-Preis 2026. Dabei richtet sich der Wettbewerb ausdrücklich nicht nur an Start-ups oder Gründungsteams. Gesucht werden auch technische Verbesserungen, neue Verfahren, digitale Lösungen, Prototypen und Entwicklungen, die unmittelbar aus der betrieblichen Praxis entstanden sind.
„Erfindergeist beginnt oft nicht mit einem Businessplan, sondern mit einem ganz konkreten Problem“, sagt Roland Weiniger, Präsident der Peter-Henlein-Gesellschaft. „Vielleicht musste eine Maschine verbessert, ein Arbeitsablauf neu gedacht oder für einen Kunden eine Lösung entwickelt werden, die es so noch nicht gab. Genau solche Entwicklungen wollen wir finden.“
Die Einreichung ist bewusst einfach gehalten, kostenfrei und nach Angaben der Peter-Henlein-Gesellschaft in etwa zehn bis 15 Minuten möglich. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Fragen: Was wurde entwickelt? Und was braucht diese Idee oder Innovation als Nächstes?
Denn mit der Auszeichnung soll die Unterstützung nicht enden. Rund um den Peter-Henlein-Preis baut die Gesellschaft ein Netzwerk auf, das Unternehmen und Entwickler mit möglichen Partnern zusammenbringen soll. Je nach Bedarf kann es dabei beispielsweise um Pilotanwender, Entwicklungspartner, wissenschaftliche Begleitung, Produktionsmöglichkeiten, Finanzierung, Marktzugang oder Kontakte zu Politik und Verwaltung gehen.
Bewerben können sich Unternehmen, Start-ups, Handwerksbetriebe, Entwicklungsteams, Kreative und weitere Akteure aus Mittel-, Ober- und Unterfranken. Auch frühe Entwicklungsstände und Prototypen können eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 2. Oktober.
Info: Näheres unter www.peter-henlein.org.
