HERSBRUCK – Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Glasfaserausbau in Hersbruck für 350 Haushalte gewonnen.
Das neue Glasfasernetz ermöglicht deutlich höhere Internet-Geschwindigkeiten bis 1000 Megabit pro Sekunde. Der Ausbau soll bis 3. Quartal 2028 abgeschlossen sein. Die Telekom wird mehr als 40 Kilometer Glasfaserkabel bis ins Haus verlegen und sieben neue Netzverteiler aufstellen. Bereits in 14 Monaten sollen die ersten Kunden am Netz sein, teilt das Unternehmen mit.
„Mit dem neuen Glasfasernetz investieren wir in die Zukunft unserer Gemeinde. Gefördert wird der Ausbau mit 648.180,53 Euro von Bund, Land und Kommune“, sagt Robert Ilg, Bürgermeister von Hersbruck bei der Unterzeichnung des Vertrages. „Das moderne Netz gewährleistet langfristig unsere Lebensqualität sowie die wirtschaftliche Entwicklung von Hersbruck. Darüber hinaus erhöht ein Glasfaseranschluss die Attraktivität einer Immobilie. Die Bürgerinnen und Bürger sollten nicht abwarten, sondern einen Anschluss kostenfrei beauftragen.“
Und Thomas Vollrath, Regionalmanager der Deutschen Telekom, ergänzt: „Unser Ziel ist es, das Vorhaben schnell und mit möglichst wenigen Beeinträchtigungen für Anwohner abzuschließen. Deswegen arbeiten wir mit der Stadt Hersbruck eng zusammen. Transparenz und professionelles Baustellenmanagement sind dabei oberstes Gebot.“
Damit die Bürger von Hersbruck die Vorteile von einem Glasfaseranschluss nutzen können, benötigt die Telekom die Unterstützung der Eigentümer der Immobilien. Notwendig ist das Einverständnis, das Gebäude an das neue Netz anzuschließen. Alle Anwohner im Ausbaugebiet werden per Post kontaktiert und über das weitere Vorgehen informiert.
Auch wer zur Miete wohnt, kann den Glasfaseranschluss bei der Telekom beantragen: Sie kontaktiert die Vermieter. Dann wird besprochen, wo die Glasfaser ins Haus kommt und wie sie im Haus verläuft. Gut zu wissen: In geförderten Ausbaugebieten wird der Hausanschluss kostenfrei verlegt. Um den Anschluss dann nutzen zu können, muss ein Glasfasertarif gebucht werden.
