Neugründung

Zusammen gegen Hochwasser: Acht Gemeinden im Landkreis wollen künftig gemeinsam planen

Symbolfoto Hochwasser
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NÜRNBERGER LAND – Wenn Hochwasser, Starkregen oder eine schwächelnde Dorfwirtschaft ganze Regionen treffen, hilft oft kein Alleingang mehr – sondern nur die Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden. Genau das ist die Idee hinter der geplanten „Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Pegnitztal“, wie aus den Presseinformationen zur Ottensooser Gemeinderatssitzung Ende Juli hervorgeht.

Die ILE ist eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, in der sich Kommunen freiwillig zusammenschließen, um ihre Region gemeinsam zukunftsfähig zu entwickeln. An der geplanten ILE Pegnitztal sind laut Mitteilung Röthenbach, Schwaig, Rückersdorf, Leinburg, Reichenschwand, Ottensoos, Neunkirchen sowie die Verwaltungsgemeinschaft Henfenfeld (Henfenfeld, Offenhausen und Engelthal) beteiligt. Vertreter der Kommunen trafen sich Mitte Juni zu einem zweitägigen Seminar in Klosterlangheim, um Ziele und Handlungsfelder festzulegen.

Herauskristallisiert haben sich sieben Handlungsfelder, von denen drei als vorrangig gelten: die Zusammenarbeit in kommunalen Aufgaben, der Bereich Landschaft, Klima, Umwelt und Energie sowie Grundversorgung und Gewerbe. Als zentrale Projekte nennt die Mitteilung unter anderem den Schutz vor Hochwasser, Starkregen und Sturzfluten, die Renaturierung von Uferrandbereichen sowie die Stärkung der lokalen Gastwirtschaft.

Am 19. Oktober ist laut Gemeinde eine interkommunale Sitzung in der Karl-Diehl-Halle in Röthenbach geplant. Bis Ende des Jahres soll die ILE Pegnitztal offiziell gegründet werden, danach sollen weitere Schritte wie ein Konzept und die Klärung des Personalbedarfs folgen. Konzepterstellung und Personalkosten sind den Angaben zufolge über sieben Jahre hinweg mit bis zu 75 Prozent förderfähig.

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