Kirchenreform

Seelsorgebereichsrat Pegnitztal neu gewählt

Freude unter den frisch gewählten Mitgliedern des Katholischen Seelsorgebereichsrats: Gertrud Bohrer (rechts) und Angelika Lang (1. Reihe, 3. von links) beraten den Leitenden Pfarrer Stefan Alexander (2. von rechts) mit dem Gremium in wichtigen Fragen der Weiterentwicklung der Seelsorge und spiritueller Angebote.
Freude unter den frisch gewählten Mitgliedern des Katholischen Seelsorgebereichsrats: Gertrud Bohrer (rechts) und Angelika Lang (1. Reihe, 3. von links) beraten den Leitenden Pfarrer Stefan Alexander (2. von rechts) mit dem Gremium in wichtigen Fragen der Weiterentwicklung der Seelsorge und spiritueller Angebote. | Foto: privat2026/06/Freude_unter_den_frisch_gewaehlten_Mitgliedern_des_.jpg

NÜRNBERGER LAND - Im Seelsorgebereich Pegnitztal ist ein neuer Rat gewählt worden.

20 ehren- und hauptamtliche Personen vertreten in dem Gremium die Interessen ihrer Pfarreien und Verbände. Der Seelsorgebereich umfasst zehn Pfarreien und vier Filialkirchen im nördlichen Landkreis Nürnberger Land. Im Gebiet leben nach aktuellen Daten 19.963 katholische Gläubige.

In der konstituierenden Sitzung wurden Angelika Lang aus Schnaittach und Gertrud Bohrer aus Lauf zu den beiden Vorsitzenden gewählt. Sie werden künftig mit dem hauptamtlichen Team unter Pfarrer Stefan Alexander wichtige Themen beraten, wie die katholische Kirche in einer Pressemeldung erklärt. Dazu gehören die Aufteilung von Gottesdienstzeiten, Pfarrämter-Öffnungszeiten und Raumnutzung angesichts sinkender Mitgliederzahlen und Kirchensteuereinnahmen.

Reformprozess gegen Mitgliederschwund

Außerdem befasst sich das Gremium auch mit neuen Angeboten und reagiert auf gesellschaftliche Anforderungen. Weitere Gewählte sind Gabriele Busch und Michael Groß als zweite Vorsitzende. Als Diözesanrat-Vertreter wurden Claudia Ludwig und Franz Ohlwärter bestimmt. Alfred Mayer, Maria Dreyer und Claudia Ludwig sind Protokollführer.

Das nächste Projekt ist die inhaltliche Ausgestaltung des diözesanen Prozesses „Entscheiden und Handeln“. Möglichst alle Interessierten sollen mitwirken. Der Prozess versucht, Strukturen gerecht aufzuteilen und Ressourcen für Innovation bereitzuhalten.

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