Jahrhundertprojekt

Hersbrucks größtes Bauprojekt: Spatenstich für 90-Millionen-Schulcampus

Mit dem symbolischen Spatenstich starteten Bürgermeister Robert Ilg, Landrat Armin Kroder und rund zwei Dutzend Vertreter aller Beteiligten den Neubau des Schulcampus Hersbrucker Schweiz.
Mit dem symbolischen Spatenstich starteten Bürgermeister Robert Ilg, Landrat Armin Kroder und rund zwei Dutzend Vertreter aller Beteiligten den Neubau des Schulcampus Hersbrucker Schweiz. | Foto: Heberlein/Stadt Hersbruck2026/08/csm_HEBSZ_Spatenstich_th_30faf6586e.webp

Hersbruck– Mit einem symbolischen Spatenstich haben die Stadt Hersbruck, der Schulverband Hersbruck und der Landkreis Nürnberger Land den Neubau des Schulcampus Hersbrucker Schweiz gestartet.

Mit rund 90 Millionen Euro ist es laut Bürgermeister Robert Ilg das teuerste und größte Bauprojekt in der Geschichte Hersbrucks. Am Bau beteiligt ist auch der Landkreis Nürnberger Land über das Förderzentrum als Bauherr beziehungsweise Geldgeber.

Schon im Vorfeld sei „wahnsinnig viel zu tun“ gewesen, sagte Ilg beim Festakt – von der Verlegung von Gas- und Stromleitungen über die Sanierung des Krebsbachs bis zur neuen Anbindung des Chotieschauer Wegs und einer Interimsbushaltestelle.

Einheit bleibt erhalten

Stadt, Landkreis und Schulverband hätten sich bewusst für den Erhalt der seit Langem bestehenden Einheit aus Grund-, Mittelschule und Förderzentrum am Standort Hersbruck entschieden, so Ilg. Landrat Armin Kroder dankte den Kreisräten dafür, an Hersbruck als Förderzentrum-Standort festgehalten zu haben, und wandte sich in seiner Rede direkt an die Schülerinnen und Schüler: „Ihr seid der Grund, warum wir das tun – wir investieren in eure Zukunft.“

Beim architektonischen Entwurf setzte sich das Büro Felix+Jonas durch, das den neuen Campus um die bestehenden Gebäude herum plant. Dadurch bleibt den Schülern laut Ilg jahrelanger Unterricht in Containern erspart – „nicht nur bei den gegenwärtigen Temperaturen von über 30 Grad wäre das eine echte Herausforderung gewesen“, sagte der Bürgermeister.

Bis Anfang 2032 sollen auf 14.340 Quadratmetern Geschossfläche 33 Klassenzimmer, 15 Fachräume und 40 weitere Lern- und Bildungsräume entstehen, dazu fast 13.000 Quadratmeter Außenanlagen.

Drei Wünsche für die Bauzeit

Ilg äußerte für die Bauzeit drei Wünsche: weiterhin lösungsorientierte Gespräche zwischen den Beteiligten, einen unfallfreien Bauverlauf im zeitlichen und finanziellen Rahmen – und dass Kinder, Lehrkräfte und Eltern die Bauphase gut überstehen

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