Konstituierende Sitzung

Ottensoos startet mit neuen Gesichtern in die Ratsperiode

Peter Swoboda (FWG), Markus Barth (CSU), Petra Seitz (SPD) und Dieter Clausnitzer (FWG) sowie Markus Schuhmann (CSU) wurden in der konstituierenden Sitzung als neue Gemeinderatsmitglieder von Tanja Riedel (Mitte) vereidigt.
Peter Swoboda (FWG), Markus Barth (CSU), Petra Seitz (SPD) und Dieter Clausnitzer (FWG) sowie Markus Schuhmann (CSU) wurden in der konstituierenden Sitzung als neue Gemeinderatsmitglieder von Tanja Riedel (Mitte) vereidigt. | Foto: Vinzenz R. Dorn2026/05/79d61728313734062f09d91660551bdbd8cfea8e_max1024x.jpg

OTTENSOOS – Mit der Vereidigung von Tanja Riedel als neuer Bürgermeisterin und der Verabschiedung langjähriger Ratsmitglieder hat der Gemeinderat Ottensoos seine konstituierende Sitzung abgehalten. Zuvor war Klaus Falk nach 24 Dienstjahren als Bürgermeister feierlich verabschiedet und zum Altbürgermeister ernannt worden.

Hierzu waren als rechtliche Handlungen insbesondere die Bürgermeisterin, ihre Stellvertretung und die neu gewählten Gemeinderatsmitglieder zu vereidigen und die Mitglieder von Ausschüssen und Zweckverbänden sowie die Beauftragten für spezielle Aufgaben zu bestimmen. Als neue Mitglieder im Rat wurden Petra Seitz (SPD), Markus Barth und Markus Schuhmann (CSU) sowie Peter Swoboda und Dieter Clausnitzer (FWG) begrüßt und vereidigt. Riedels Leitspruch „im Zeichen des Miteinanders, zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger von Ottensoos und Rüblanden“ konnten sich alle anschließen und betonen, sich konstruktiv in die Arbeit des Gemeinderats einzubringen.

Das neu konstituierte Gremium nahm sofort die Tätigkeit auf und beschloss die Weitergeltung der Geschäftsordnung. Zudem wurden die Vertreterinnen und Vertreter in Ausschüssen, Zweckverbänden und die Beauftragten für Kinder und Jugendliche, Gleichstellung sowie Behinderte und Senioren bestimmt.

Drei Abschiede

Besondere Anerkennung galt den ausscheidenden Ratsmitgliedern. Monika Walter schied nach 24 Jahren aus – und das, obwohl sie ursprünglich gar nicht in den Gemeinderat wollte. Bürgermeisterin Riedel habe damals nicht losgelassen, berichtete Walter schmunzelnd. Ihr Abschiedswort an das neue Gremium war klar: „Haltet zam und redets miteinander, auch wenn es manchmal schwer ist.“

Gernot Deinzer blickte nach 18 Jahren auf eine „ganz, ganz gute Zeit“ zurück. Der Ottensooser habe stets ein hohes Maß an Verantwortung getragen, so Riedel. Sein besonderes Augenmerk galt der Wasserwirtschaft – insbesondere den Gewässern dritter Ordnung, den kleinen Gewässern der Gemeinde. Abgewogen, fachkundig, entschieden: So beschrieb Riedel seinen Stil. Mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ wurde er verabschiedet.

Hans-Peter Schmidt schied nach fünf Jahren aus dem Ottensooser Gemeinderat aus. Er habe sich stets mit großem Engagement eingebracht, so Riedel – unter anderem bei der ehemaligen Synagoge in Ottensoos. Auch er bedankte sich für die „interessante Zeit“. Abwesend war die ebenfalls ausscheidende Ulrike Praß.

Nach diesen eher feierlichen Handlungen begab sich der Gemeinderat in die „Niederungen des normalen Geschäftsbetriebs“ und behandelte insbesondere mehrere Bauangelegenheiten, bevor Riedel auch zur Eheschließungsstandesbeamten bestellt wurde. Die neue Bürgermeisterin regte an, dass sich der neu formierte Gemeinderat in einer Besichtigung mit den örtlichen Gegebenheiten des Neubaus von Feuerwehrhaus, Bauhof und Wertstoffhof vertraut machen kann, bevor am Freitag, 15. Mai das Bauwerk seinen Bestimmungen übergeben wird. Dem wurde allseits zugestimmt. 

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