REICHENSCHWAND – Der CSU-Ortsverband Reichenschwand hat den Bürgern seine Kandidaten für die anstehende Kommunalwahl am 8. März vorgestellt. CSU-Ortsvorsitzender und Bürgermeister Manfred Schmidt bestätigte, wieder für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, wie vor sechs Jahren als gemeinsamer Kandidat von CSU und FWG Reichenschwand.
Bevor sich die Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat den Zuhörern in kurzweiligen Statements vorstellten und ihre Schwerpunkte und Motivationen zur Kandidatur erläuterten, erinnerte Bürgermeister Schmidt an einige Highlights in der Gemeinde in den letzten sechs Jahren. Die ganzjährigen Festivitäten anlässlich der 800-Jahr-Feier der Gemeinde mit dem bemerkenswerten Engagement und Zusammenhalt der örtlichen Vereine hob der Bürgermeister lobend hervor. Besonders stolz sei er auch auf die Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses, die Einweihung der sanierten Turnhalle sowie den erfolgreichen Tag der Regionen, heißt es in der CSU-Pressemeldung.
Landratskandidat und Digitalisierung
Wichtige Aufgaben und Ziele für die nächsten sechs Jahre seien für den Bürgermeister und die CSU unter anderem der weitere Breitbandausbau, der Ausbau mit Neugestaltung des Lusthausgartens, die Umnutzung des alten Feuerwehrhauses zum Bauhof, die Renovierung der maroden Pegnitzbrücken zum Sportplatz, eine Schnellladestation für E-Fahrzeuge, die Errichtung einer Allwetter-Outdoor-Fitnessanlage am Sportgelände und die Sanierung der gemeindlichen Kinderspielplätze.
CSU-Landratskandidat Markus Gleißenberg skizzierte in seinem Grußwort neben seinem persönlichen Werdegang auch einige Schwerpunkte, die ihm als Landrat am Herzen lägen. Im Bereich des ÖPNV sei eine effektivere Auslastung dringend erforderlich. Eine finanzielle Überforderung der Gemeinden durch immer höhere Abgaben an den Kreis solle durch eine Deckelung der Ausgaben des Landkreises abgeschwächt werden. Weiterhin müsse die Bearbeitung von Anträgen an das Landratsamt durch eine Verbesserung der Digitalisierung deutlich beschleunigt werden.
