RUMMELSBERG – Vergangene Woche hat sich das Gelände des Berufsbildungswerks (BBW) der Rummelsberger Diakonie in ein buntes Sportareal verwandelt. Rund 800 Schüler aus elf verschiedenen Einrichtungen waren der Einladung zum zwölften Inklusionssportfest des BBW und des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands Bayern (Bezirk Mittelfranken) gefolgt. Auf dem Programm standen jede Menge Spaß, Bewegung und Begegnung.
Magdalena Reiß, stellvertretende Bezirkspräsidentin, betonte die Bedeutsamkeit des Fests: „Ich bin ein riesiger Fan davon, wie Sport und Bewegung hier am Inklusionssportfest Menschen zusammenbringen.“ Unter dem Motto „Sport sehen, erleben, ausprobieren“ warteten 40 Stationen auf die jungen Gäste.
Keine Siegerehrung
Das Programm reichte von allgemein-motorischen Bewegungsstationen und Aufgaben mit spielerischem Charakter bis hin zu sportartspezifischen Angeboten für junge Erwachsene. Die Stationen waren auf verschiedene Altersstufen abgestimmt. Dazu gehörten Rollstuhlbasketball, Hockey, Rhönrad, Rollstuhlparcours, Blind-Soccer und vieles mehr. „Eine Siegerehrung gab es bewusst nicht. Das Kennenlernen und Ausprobieren verschiedener Sportarten sollte ganz im Mittelpunkt stehen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Rummelsberger Diakonie.
Mit der Frage „Wer hat alles Lust auf Sport?“ heizte Martin Glienke, Bürgermeister von Schwarzenbruck, zu Beginn der Veranstaltung die Stimmung unter den Teilnehmenden auf. Die Vorfreude der Schüler war deutlich zu hören. Kurze Zeit später tummelten sich die jungen Menschen auf dem gesamten Gelände des BBWs und nahmen motiviert die einzelnen Sportangebote an. Robert Ilg, stellvertretender Landrat im Nürnberger Land, wünschte den Teilnehmenden einen „wunderbaren Spieltag, der vielleicht auch neue Freundschaften bringt“. Dietmar Kleinert, ehemaliger Schulleiter und Mitinitiator des Fests, dankte den Organisatoren und Helfern, die jedes Jahr aufs Neue zeigten, dass das Inklusionssportfest mehr als ein Sporttag ist.
Das Berufsbildungswerk gehört zur „Rummelsberger Diensten für junge Menschen gGmbH“ (RDJ) und unterstützt Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen. Mit stationären, ambulanten und flexiblen Hilfen erreichen 1500 Mitarbeitende in ganz Bayern rund 2500 junge Menschen im Alter von null bis 21 Jahren und deren Familien. Die gemeinnützige Gesellschaft gehört zur Rummelsberger Diakonie.
