Ungarischen Partnergemeinde

Freunde aus Kecel zu Gast

Zwei Herren vor einer Bude mit Getränken in der Hand
Prost auf die Freundschaft auf dem Schwarzenbrucker Mondscheinmarkts: die Bürgermeister der Partnergemeinden Martin Glienke und Tamás Benedeczki (v.l.). Am Samstag, 26. September, findet der letzte Mondscheinmarkt dieses Jahres statt. Parallel dazu laufen bereits die Planungen für 2027. | Foto: Gemeinde Schwarzenbruck2026/09/UngarischePartnergemeinde.png

SCHWARZENBRUCK – Eine sechsköpfige Delegation aus der ungarischen Partnergemeinde Kecel war am vergangenen Wochenende zu Gast in Schwarzenbruck. Zur Delegation gehörten Kecels Bürgermeister Tamás Benedeczki und seine Frau, der katholische Pfarrer sowie der Schulleiter.

Anlass des Besuchs war insbesondere der Schwarzenbrucker Mondscheinmarkt am Freitagabend. Dort boten sie verschiedene Spezialitäten aus der Umgebung von Kecel im Süden Ungarns an. Zum Sortiment gehörten dabei lokale Rot- und Weißweine, Besonderheiten wie ein Wein mit Holunder sowie Pálinka, ein traditioneller ungarischer Obstbrand. Der Stand der Partnergemeinde wurde von den Besucherinnen und Besuchern des Mondscheinmarktes gut angenommen. Neben dem spendenbasierten Angebot der regionalen Produkte ergaben sich zahlreiche Gespräche und persönliche Begegnungen zwischen den Gästen aus Kecel und den Schwarzenbruckern.

Auch der einsetzende Regen beeinträchtigte den Besuch des Mondscheinmarktes nur wenig. Die Veranstaltung war trotz des schlechten Wetters wieder gut besucht. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Gruppe Accoustic Affairs, deren Auftritt Bürgermeister Martin Glienke lobend zusammenfasst: „Die haben den Regen weggespielt.“ Natürlich nutzten die beiden Partnergemeinden die Gelegenheit, auch die fränkische Region etwas besser kennenzulernen. So unternahm die Delegation gemeinsam mit Bernd Ernstberger, dem Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins, sowie weiteren Schwarzenbruckern einen Ausflug in die Fränkische Schweiz. Ziel war Pottenstein mit einem Besuch der Teufelshöhle. Am Abend traf sich die Gruppe zum Besuch des katholischen Gottesdienstes in Feucht und einem gemeinsamen Abendessen im Schwarzenbrucker Moor, bevor es am Sonntagmorgen dann nach dem gegenseitigen Austausch der Gastgeschenke wieder auf den Heimweg ging.

Text: db

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