NÜRNBERGER LAND – Ein Großteil der Ausbildungen in der Feuerwehr geschieht in der eigenen Feuerwehr oder im eigenen Landkreis. Aus diesem Grund wurden Ausbilder der Landkreisfeuerwehren selbst in diesem Bereich fortgebildet. Bei der Standortschulung für Ausbilder handelt es sich um ein Lehrgangsangebot der Staatlichen Feuerwehrschulen und damit des Freistaates Bayern.
Anders als bei den klassischen Lehrgängen wie Gruppen- oder Zugführer müssen hier die Teilnehmer nicht an die Feuerwehrschule nach Geretsried, Regensburg oder Würzburg, sondern ein Ausbilderteam kommt in den jeweiligen Landkreis, um dort die Schulung durchzuführen.
In diesem Fall kamen drei Ausbilder aus Würzburg ins Nürnberger Land, um ehrenamtliche Ausbilder der Landkreisfeuerwehren zu schulen, teilt der Kreisfeuerwehrverband mit. Ziel der zweitägigen Standortschulung ist es, die Ausbildung in den Wehren praxisorientierter und interessanter zu gestalten. Hierfür wurde den 25 Teilnehmern aus 16 Feuerwehren im Landkreis bei der Feuerwehr Schwaig das Aviva-Modell nähergebracht: „Ankommen“, „Vorwissen aktivieren“, „Informieren“, „Verarbeiten“ und „Auswerten“.
Viel Wissen für die Feuerwehren
Das Modell beschreibt die unterschiedlichen Lernphasen einer Ausbildungseinheit. Hierfür brachten die Teilnehmer eigene Schulungs- und Ausbildungsentwürfe mit, die dann entsprechend an das Modell angepasst wurden. Jede einzelne Phase wurde dabei zuerst erläutert, bevor diese dann in Gruppenarbeit praktisch umgesetzt wurde. Am Ende konnten alle Teilnehmer viel Wissen für ihre Tätigkeit als Ausbilder in den unterschiedlichen Fachbereichen der Feuerwehr sammeln.
