ALTDORF – Seit vergangener Woche finden für einen Zeitraum von voraussichtlich zwei bis drei Wochen Forstarbeiten im Süden des Fürstenschlags bei Altdorf statt. In dieser Zeit sind einzelne Waldwege und Wanderpfade zeitweilig gesperrt. Darauf weisen die Bayerischen Staatsforsten in einer Pressemitteilung hin.
Der betroffene Waldbestand liegt stadtnah und wird von vielen Erholungssuchenden genutzt. Nach einem großen Sturmwurf in den 1980er-Jahren wurden dort bereits zahlreiche klimastabile Baumarten wie Spitzahorn und Eiche gepflanzt. Diese haben sich laut Staatsforsten gut entwickelt und sollen im Zuge der nun anstehenden Maßnahme gezielt gefördert werden. Gleichzeitig hätten sich in den vergangenen Jahrzehnten weitere Baumarten – unter anderem die Fichte – ausgebreitet und seien in Konkurrenz mit den sogenannten Zukunftsbäumen getreten.
Konkurrenten werden gefällt
„Um den klimastabilen Laubmischwald langfristig weiter aufzubauen, werden insbesondere geschädigte Douglasien sowie Konkurrenzbäume entnommen, die das Wachstum der Eichen und anderer wertvoller und klimastabiler Baumarten behindern“, heißt es seitens der Staatsforsten. Für die Holzernte komme eine Holzerntemaschine mit Langkran zum Einsatz. Sie ermögliche ein präzises und sicheres Arbeiten zwischen den verbleibenden Bäumen und schütze so die heranwachsende neue Waldgeneration.
Die Staatsforsten bitten alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher, den abgesperrten Bereich während der laufenden Arbeiten nicht zu betreten und Beschilderungen zu beachten. Während der Maßnahme möglicherweise in Mitleidenschaft gezogenen Wege sollen vom Forstbetrieb Nürnberg nach Abschluss der Maßnahme wiederhergestellt werden.
